Interview mit Sonni HöhnscheidInterview mit Lisa Veith

Reisebericht: Bali-Boat-Trip der Alpen-Surf-Girls!

von SURFHUND

Alpen-Surf-Girls

Alpen-Surf-Girls

Im April 2009 wurde für 5 Hobby-Surferinnen (aus Deutschland, Österreich und der Schweiz) sowie für die beiden Pro-Surferinnen Iballa Moreno und Sonni Höhnscheid ein Traum zur Wirklichkeit! Zusammen mit dem bekannten, spanischem Fotografen Mario Entero brachen sie zu einem schier unglaublichen Trip an das andere Ende der Welt auf um ihrer Leidenschaft, dem Surfen nachzugehen. Für knappe 2 Wochen streiften sie von Bali aus, vorbei an den östlichen indonesischen Inseln durch den Indischen Ozean. An Board der Sama Sama mit dem Surfboards im Gepäck.

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Die Girls lichten den Anker!

Initiiert wurde der Trip von den 5 surfbegeisterten Mädels: Miri Pfnür, Karin Hösli, Clara Zeiszig und Catharina Strebinger. Mit dem Girls-Bali-Boat-Trip Konzept standen sie vor den Firmentüren von Blue Tomato, Roxy und dem Balicamp. Schlussendlich konnten die Girls dann, die Firmen inklusive Red Bull und Wüstenrot zu ihren Sponsoren zählen. Zusammen mit den 2 Girls aus dem Roxy Team und der Blue Tomato Teamriderin Lisa Veith wurde also eine 2 wöchige Tour, quer durch die Gewässer des Indischen Ozeans, von Komor, zwischen den kleinen Sunda Inseln hindurch, nach Timor geplant!

Der Trip, 14.-25.04.2009.

Die Männer mussten also zuhause bleiben. Voller Vorfreude wurde, nach der Ankunft und dem Check-In im Balicamp die Tour besprochen. Der Gedanke an die folgenden Wochen, fernab von jeglicher Zivilisation, in Gebieten mit tödlicher Malaria, Seeschlangen, Haien und Piraten ließ die Mädels dann doch ein wenig schlechter schlafen. Die anfänglichen Ängste gerieten aber bald in Vergessenheit und die traumhafte Landschaft sowie die perfekten Wellen brannten sich in ihr Gedächtnis.

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Aus mit Luxus und ab auf See!

Zähneputzen und Toilette an Deck, Feuerquallen, Sonnenbrände und selbstgefangener Fisch zählten an Board der Sama Sama zur Tagesordnung. Die wenigen Unannehmlichkeiten auf Hoher See wurden jedoch von einzigartigen Momenten kompensiert. Und auch die Dusch-Orgien im Regen erwiesen sich schließlich als Riesenspaß.

„Beim Zähneputzen an Deck, war man von Lichtern umzingelt, von oben ein mächtiger Sternenhimmel und im Wasser Plancton dass bei jeder kleinsten Bewegung leuchtete,“ erzählt Sonnie Hönscheid.

Doktor mit an Board!

Für kleine und große Verletzungen und Krankheiten war Dr.Lisa Veith bestens ausgerüstet. Zum Glück blieben die Alpen-Surf-Girls von solchen Zwischenfällen zum größten Teil  verschont! Nur mit   Seekrankheit hatte die ein oder andere zu kämpfen…!

„Erst jetzt merkte ich, dass das Schiff nicht mehr wackelte sondern schwer von einer Seite zur anderen schwankte. Ich rollte von rechts nach links und fand es im ersten Moment noch irgendwie witzig, doch als ich mich aufsetzte um das Licht anzumachen war es vorbei mit dem Spaß. Schlagartig überkam mich ein Gefühl der Übelkeit. Clara, der es genauso erging, schnappte sich schnell Decke und Kissen und rannte ans Deck. Mir blieb nichts anderes übrig als ihr schnellsten zu folgen…,“ erinnert sich Miri Pfnür an die ersten Tage an Board.
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Surf-Action!

Einmal surfen auf „God´s left“! Dieser Wunsch brannte wohl in den Köpfen aller 7 Mädels. Leider konnte der Skipper Klaus ihnen diesen Wunsch nicht erfüllen, aber er entschädigte die Girls mit anderen Spots der Superlative! In „Wainokaka“ kamen die Surferinnen schließlich in den Genuss einiger Wellen, wie aus dem Bilderbuch.

Als weiterer Hot-Spot galt „Mengkudu“, welchen sie nach einem Zwischen-Stop in „Tarimbang“ erreichten. Den ganzen Tag über boten sich den Mädels hauptsächlich hohle, schnelle Linke. Doch der Nachmittag brachte noch eine Überraschung:

„Iballa und ich saßen am Peak als plötzlich zwei Finnen auf uns zu kamen, wir dachten im ersten Moment schon ans Schlimmste als auf einmal zwei Delphine aus dem Wasser sprangen. Dann kamen noch zwei dazu, einer ist einen halben Meter hinter mir hochgesprungen, ich dachte schon er landet auf mir“ schildert die Roxy-Teamriderin Höhnscheid.
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Flirt auf Hoher See!

Aber zwischen den wunderbaren Surf-Sessions, durften auch kleine Flirts nicht zu kurz kommen und vervollständigten das Urlaubsklischee: Am Morgen nach der Überfahrt schloss ein zweites Boot zur Sama Sama, voll besetzt mit braun gebrannten  Surfern und Freunde des Kapitän, auf. Mit der Ankündigung „we come over and kiss all of you!” enterten die die Neuankömmlinge auch schon das Boot der Girls.

Zum Abschluss konnten sich die Surf-Girls, nahe Roti bei langen Linkswellen und großen Swells noch einmal so richtig austoben. Doch dieser Spot gehörte ihnen nicht alleine. Zusammen mit 3 älteren Surfern konnten die Girls einige kleinere Wellen in Angriff nehmen. Es stellte sich heraus, dass es sich bei den „Mitsurfern“ um Chefs verschiedener, bekannter Firmen handelte, welche schon seit Jahren zusammen die Wellen unsicher machen. Die Mädels konnten es sich schließlich nicht verkneifen, dem Beispiel zu folgen und schworen auch in Zukunft (spätestens wenn die Erste unter ihnen 50 wird) ihrer Leidenschaft zu folgen und wieder zusammen auf einen Boat-Trip zu gehen.

Mission erfüllt!

Neben ungehemmten Surf-Vergnügen galt es aber auch noch eine Mission zu erfüllen. Die Surferinnen wurden nämlich in dem kleinen Dorf Savu sehnlichst erwartet. Um die Wasserversorgung dort zu verbessern, mussten sie dem katholischen Priester, Klaus Lackner einen Presslufthammer  überbringen. Der 60jährige leistet dort sei Jahren Entwicklungshilfe.

Die Mädels sind wirklich zu beneiden, die Sama Sama ist ein Hammer! Na hoffen wir dass die Mädels bald zu einer neuen Mission aufbrechen!

Euer Surfhund

Fotos: Mario Entero

Die Sponsoren:

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1 Kommentar zu „Reisebericht: Bali-Boat-Trip der Alpen-Surf-Girls!“

  1. SURFHUND sagt:

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