Reisebericht: Bali-Boat-Trip der Alpen-Surf-Girls!

Alpen-Surf-Girls

Alpen-Surf-Girls

Im April 2009 wurde für 5 Hobby-Surferinnen (aus Deutschland, Österreich und der Schweiz) sowie für die beiden Pro-Surferinnen Iballa Moreno und Sonni Höhnscheid ein Traum zur Wirklichkeit! Zusammen mit dem bekannten, spanischem Fotografen Mario Entero brachen sie zu einem schier unglaublichen Trip an das andere Ende der Welt auf um ihrer Leidenschaft, dem Surfen nachzugehen. Für knappe 2 Wochen streiften sie von Bali aus, vorbei an den östlichen indonesischen Inseln durch den Indischen Ozean. An Board der Sama Sama mit dem Surfboards im Gepäck.
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Lower Austria hit by BIG Swell

Neuer Spot Damberg

Neuer Spot Damberg

Ende Juni 2009 wurde Niederösterreich von einem der stärksten Hochwasser der letzten Jahre heimgesucht, Ortschaften standen unter Wasser und Brücken wurden weggespült. Für viele Familien und Unternehmen ein tragisches Ereignis, selbst der Surfhund blieb nicht verschont. Aber ein alter Spruch besagt “if it swells ride it!”

“If it swells ride it!”

Diesem Motto folgend haben wir uns für euch auf den Weg gemacht um Flusswellen zu finden und sind auch prompt fündig geworden!

Und um eines gleich mal vorweg zu nehmen, wir haben einiges gefunden 🙂 und werden euch einen Spot nach dem anderen teils in Berichten sicher aber in unserem Guide vorstellen.

DAMBERG war die mit abstand größte Welle die wir in diesen Katastrophentagen getestet haben, und ich muss sagen es war ein mulmiges Gefühl dabei als ich sie das erste mal angepaddelt bin. Wenn ihr euch den Search Beitrag anseht auf dem ich meinen ersten Riversurfride versuche werdet ihr verstehen warum. Die Erfahrung ist noch nicht so groß, die Welle und die Turbulenzen im Wasser dafür um so größer.

Also auf geht’s, man versucht es mit einem Trapez, klappt nicht…. also anpaddeln, das heisst auf einen der Welle vorgelagerten Busch klettern reinspringen und anpaddeln. Klappt 🙂 Allerdings ist das sehr umständlich und nach eineigen Versuchen versuct man direkt von der Seite in die Welle zu springen. Klappt auch, sogar noch viel besser!

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So und jetzt kommt’s, ich habe es von der linken Seite der Welle nicht in die Mitte geschafft, die Turbulenzen waren zu stark! Um in den wirklich geilen Teil der Welle in der Mitte des Flusses zu kommen hätte man die Welle von weiter oben aus anpaddeln müssen.

Dazu hat mir ein bisschen der Mut gefehlt, da hätte ich gerne einen der Erfahrenen Murbreaker dabei gehabt der mir sagt, dass das alles halb so wild ist und mir das einfach vor macht. Aber beim nächsten Katastrophenhochwasser sind einige der Burschen sicher mit von der Partie und die Welle wird gerockt!

Was bei derartigem Hochwasser natürlich ein Problem ist ist das Treibgut, von der PET Flasche bis zum Baumstamm ist da alles dabei.

So far so good, die Welle ist zwar angetestet, aber mehr auch nicht obwohls dem Surfhund das eine oder andere Lebensjahr gekostet hat.

Mehr zu diesem Spot gibt’s im Guide

ride on

Surfhund

Reisebericht: Malediven Juni 2009

Malediven

Malediven

Sonni und Ich fingen an zu kreischen als wir zum ersten mal die Bilder von unserem Luxusboot sahen welches auf unserem Male trip unser zuhause sein sollte. Alles leuchtete und schimmerte. Und die Wellenvorhersagen stimmten auch noch… bessere Vorausseztungen konnte es für unseren Trip nicht geben.
Ich habe es zwar bis zu letzt spannend gemacht, mit einem verkalkten Oberschenkel, und einem fetten Schnitt im Fuss, somit insgesammt 4 Monate nicht Surfen, aber letztendlich haben sie mich gerade noch rechtzeitig zusammengeflickt und es konnte losgehen.
hönscheid sisters

Mitte Juni stiegen wir also in den Flieger, die Koffer gepackt mit Bikinis, Sonnencreme und Wax, trafen wir auf unsere Crew in London (alles liebe Surfer die von allen teilen der Welt zusammengekommen waren, einige von den Kanaren, Australien, Bali, England, sowie der südafrikanische Shaper und Coach Clayton der uns in diesen 2 Wochen noch ein paar hilfreiche Surf-tipps geben würde) und schon konnte unserem Trip nichts mehr im Wege stehen.

Es war soweit, nach 10 std Flug stießen wir durch die Wolkendecke und sahen sie plötzlich, kleine turquise Punkte auf dem Wasser, die Malediven. endlich gelandet, pellten wir uns also aus unseren Stützstrümpfen, füllten noch eben ein paar Visum Kärtchen aus, und schon verfrachteten wir unsere ganzen Boards und Stuff aufs Boot, direkt am Ausgang vom Flughafen. Es war jedoch noch nicht der Luxusdampfer, sondern ein eher normaleres, aber tortztdem sehr schönes Boot. Auf unser Luxus Schiffchen würden wir die 2te Woche ziehen. Nach einem kleinen Willkommenscocktail setzte sich unsere ganze Parade (Schiff, dohni (unser “Surf -shiff” was die Boards transportierte und uns an die Spots bringen würde) und Dingi (das kleinste fuhr uns direkt in den line up…) dann in Bewegung, es sollte zuerst nach Jails gehen. Dort waren die Wellen einen guten Meter groß und sehr glassy, jedoch etwas überfüllt, sowie Sultans am nächsten Tag, wo wir uns die Wellen mit vielen japanischen Bodyboardern geteilt haben… “Das war zwar ganz nett, guys, aber nicht das, wofür wir hier hergekommen sind… ab in den Süden!” Alan, ein Engländer der auf Lanzarote lebt, hatte den Trip organisiert und schon so seine genauen Vorstellungen, da er den gleichen Trip die letzten Jahre auch gemacht hatte, und sich somit hier auskannte. “We are on the road again…” summte er vor sich hin. Dies würden wir von nun an immer hören, wenn wir zu einem neuen Spot aufbrachen…es geht los!
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Alan hatte nicht zuviel versprochen, am nächsten Morgen, nach einigen stunden Fahrt, erwischten wir perfekte Wellen in Kanduma, eine lange Rechtswelle, die eine ziemlich steile Section hatte. Der Swell wurde mit jeder Stunde größer, und es wehte eine leichte offshore Briese , ganz alleine… als wir abends total ausgesurft wieder in unserem Boot saßen, mit einem Tiger (Bier) in der Hand, und den Jungs vom Boot beim Angeln zuschauten, hatten wir alle ein grosses Lächeln auf dem Gesicht, und besprachen den nächsten Tag: ganz früh morgens (5.00 uhr) würde es weiter gehen..down down south!

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Am nächsten Morgen hörte ich im Halbschlaf dann das Quitschen und Zerren des Ankers, das Brummen des Motors, die Schritte an Deck baute ich in meinen Traum ein… das Boot schauckelte leicht, und wiegte mich wieder in den Schlaf… um so enttäuschter waren wir schliesslich, als wir nach 3 Stunden alle aufwachten, hochgingen, verschlafen aber gespannt und voller Erwartungen rausschauten… “Hmm, irgendwie sieht das hier genauso aus wie die Insel von gestern” Tatsächlich, alles was wir an diesem Morgen gemacht hatten, war einmal um die Insel zu fahren. Veronica, eine temperamentvolle und gut kräfitg gebaute gran canarierin die den Trip organisiert hatte, diskutierte heftig “capi dont move the boat” es hatte probleme mit dem Besitzer gegeben, der sein Schiff wieder im Norden haben wollte… und nun? War unser Traum vom Süden geplatzt? Oder sollten wir unseren ganzen Stuff auf die kleine Palmeninsel verfrachten und Dschungelcamp spielen? Durch den Kopf ist es uns gegangen, ja… aber es gab eine viel bessere Lösung: Es war zeit für unseren Joker -der Luxusdampfer muss her!! Einen wertvollen Tag verloren wir. Wir nutzten die Zeit und spielten viel Uno (Karten), Scrable, so wie die eine oder andere Kissenschlacht ziwschen Clayton, unserem Fotographen und mir(zu der wir zum ersten mal die Funk/Helme (eigentlich zum coachen) von Clayton aufgezogen haben und testeten…) ☺ … nachdem wir uns jetzt alle ein bisschen besser kannten und um ein paar blaue Flecken reicher waren kam am nächsten morgen dann endlich unser Schiff an.
boot trip auf den malediven

Es war der Hammer. Wir rannten hektisch hin und her, alle 4 Stöcke rauf und runter. Die Zimmer sahen aus wie in einem 5sterne Hotel, die Duschen hatten Hydromassagestrahlen und die Klimaanlage hörte man kaum, es hatte ein Jacuzzi und sogar eine kleine Sauna. Es war so riesig, dass Sonni und ich uns eines Tages sogar mal verloren haben. Ich saß gemütlich in einem der äußeren Gängen, mit meinem ipod (auf dem gerade mein persönliches Lied vom Urlaub lief “God put a smile upon your face-coldplay”..) und träumte vor mich hin, als Sonni dann plötzlich zusammen mit dem Photographen total aus der puste und mit der Panik ins Gesicht geschrieben vor mir standen: “Man, wir haben dich überall gesucht, dachten schon du wärst über board gefallen!” Ganze 25 min hatten sie gebraucht. So viel zur Grösse unseres Bootchens.
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An jenem Abend, auf unserem Traumschiff, traute sich keiner so wirklich in Boardshorts/Bikinis mit Salz/Sonnencremekruste und verwuschelten Haaren im edlen Speisesaal blicken zu lassen; so pickten wir uns das schickste und größte Stück Stoff zwischen einem bikini/lycra/leash salat raus und nun saßen wir alle mit einer “ich-hab-ein-bügelbrett-gefressen” Haltung am Tisch … was sich an den folgenden Tagen allerdings Gott sei Dank wieder ändern würde. Allein schon an jenem Abend…dieses krasse Boot musste doch schließlich gefeiert werden! Nach einigen Tigers wurde also noch auf den Tischen getanzt und aus einem alten Besenstiel wurde mal eben eine Limbostange gezaubert.janni und crew

Dann kam ich noch auf die brilliante Idee mal die life vests zu testen, und mitten in der Nacht von der Dachterrasse runterzuspringen, was wir auch gleich in die Tat umsetzten.
Die staff-crew vom boot konnten ihren Augen nicht trauen, sie filmten uns sogar, bis sie die Kamera liegen ließen und selbst mitgemacht haben…. Dieser Abend war echt unvergesslich ☺

Am nächsten Tag startete also unser 2ter Versuch, endlich in den Süden zu kommen. Diesmal mit Erfolg. Wir fuhren gute 5 std. Doch trotztdem wir dann endlich an unserem Ziel waren, sollte auch dieser nicht DER Tag werden; der Swell reichte leider nicht wirklich aus. Jedoch erwischten wir ein paar kleine, aber sehr perfekte Wellen dort unten. Bis dann der Anruf aller anrufe kam: “There are amazing waves in the north, sultan is going off!” berichtete uns Veronica. Die Entscheidung war somit schnell getroffen: es waren noch 6 Tage übrig, und in diesen wollten wir noch die wahre Seite der Malediven kennenlernen und das Maximum aus dem indischen Ozean raussaugen… “…on the road again!” Also ging es wieder Richtung Norden. Und dann kam er tatsächlich noch, der Höhepunkt des Trips, 3 absolute super Tage in Jails und Sultans, solide 2-3 Meter, mal leichte offshore Briese, mal komplett glassy, und erstaunlicher weise nichtmal zu viel Crowd auf dem Wasser…
welle auf den malediven

Am letzten Tag hatte ich sogar noch die beste session meines Lebens in Sultans, gute Größe, sogar ein paar Tubes, schnelle und steile Wellen… Auf meinem Weg zurück ins Lineup, nach einer der perfektesten Wellen die ich je hatte, streifte ich meine Hände durch das kristallklare, warme Wasser, unter mir schwamm plötzlich ein Schwarm riesiger Fische in der Farbe eines blauen energy Drinks; ich schaute in die strahlenden erfüllten Gesichter meiner surfer Crew …. Dann schloss ich für einen Moment die Augen, die vom Salz brannten, spürte jeden einzelnen Muskel meines Körpers, meinen aufgeschürften Bauch, Beine, bis hin zu den brennenden Schnittwunden am Fuß, die Zerrung im Arm, es schmerzte, alles schmertzte, aber es war ein guter Schmerz, der von vielem Surfen deutete, diese wahnsinns Wellen….in diesem Moment wurde mir klar: das war das Paradies eines jeden Surfers, die Malediven haben uns nicht enttäuscht!

Zwischen unseren Touren von Spot zu Spot gingen wir auch oft auf die kleinen Palmen Inseln runter. Es waren meist kleine Dörfchen mit Sandstraßen, in denen sich außerdem Blätter und Kokosnüsse häuften. Die Häuser waren sehr einfach, die Menschen dort waren freundlich, teils jedoch auch sehr verschlossen durch ihre Religion (strikte Muslime): wenn sie im Meer schwammen mussten sie komplett mit Klamotten reingehen.
Hönscheid Sisters

Es gab auch einige kleine Bazare dort, wo man ein bisschen shoppen konnte. Allerdings wurde immer heiss gehandelt, auch wenns nur für ein Eis war… letztendlich war es alles ein riesen Gemisch aus Ruphien, Dollar, Pounds und Euro, was immer schätzungsweise ausgetauscht wurde. Ich will garnicht wissen wie viel Geld wir dort verloren haben…
Auf manchen Inseln fand man sogar Internet. Wobei man dies eigentlich garnicht mehr brauchte: es tat so gut 2 Wochen komplett raus aus allem zu sein, kein Fernseher, keine Nachrichten, kein Stress. Wir befassten uns mit den einfachen Dingen die uns umgaben.
Letztendlich war der Tagesaublauf meist der gleiche: 5 uhr aufstehen, 3 stunden surfen, essen (nicht frühstücken, ihr habt richtig gehört! Es gab schon morgens deftigen Reis, Nudeln, Fisch, Hühnchen) dann wieder surfen, mittagesen, surfen, abendessen, schlafen, und wieder um 5 hoch. Das einzige süsse was es auf dem Boot gab war Milo, ein Schoko/Malzpulver was man normalerweise mit (pulver-) Milch oder Wasser anrührte. Mein Verlangen nach was süssem wuchs allerdings derart, dass ich es am Ende nur noch pur löffelte und man mich auf dem Boot dann eher als “Mila” kannte.

Als Sonni und ich nach unserem Trip dann noch einen kurzen Abstecher nach London machten (eigentlich zum shoppen..) braungebrannt, überall verwundet und überfüllt mit kleinen leder/muschel Kettchen (die man in Male’s bazaren immer geschenkt bekommen hat) in einer von Leuten überfüllten U-bahn standen, jeder hing an seinem Handy, und war stylisch eingekleidet nach dem neusten
Modetrend, merkten wir was wir doch in einer anderen Welt gewesen waren. So einfach, so natürlich, so schön…

Text: Janni Hönscheid
Foto: David Rodriguez

Local Hero – Yoyo Terhorst

Yoyo Terhorst

Yoyo Terhorst

Name: Johannes Terhorst Spitzname: Yoyo Geboren: 17.09.1983 in Starnberg(GER) Homebreak: Buarcos-Figueira da FozEisbach(München) Lieblingsspot: Palm Beach(Australien)

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Reisebericht: Roti, a Surfergirls dream

ROTI

ROTI

Als die Sehnsucht nach Wellen mal wieder zu groß wurde, haben eine Freundin und ich beschlossen beim nächsten Bali Trip einen Abstecher nach Roti zu machen. Nachdem wir in Bali angekommen waren haben wir nochmals probiert Informationen einzuholen und nach gründlichem Wetter check haben wir die Idee in die Tat umgesetzt. # weiterlesen

Matzendorf – Ybbs/Amstetten(AUT)

Riversurf SPOT Matzendorf

SPOT Matzendorf

Spotname: Matzendorf

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The Wave – Mobile Welle

Mobiler Riversurf Spot The Wave

SPOT The Wave

Spotname: The Wave # weiterlesen

Schleusenwelle – Lenne/Hagen(GER)

Spotname: Schleusenwelle

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Floßlände – Floßlände/München(GER)

SPOT Flosslaende Muenchen

SPOT Flosslände München

Spotname: Floßlände # weiterlesen

Sohlschwelle – Isar/Plattling(GER)

Spotname: Sohlschwelle Plattling

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