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	<title>SURFHUND - Surf Magazin</title>
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	<description>Online Surf Magazin &#38; Weblog für Surfing und Fashion in der Alpenregion</description>
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		<title>Reisebericht: Sri Lanka &#8211; Feb 2010</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 05:20:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthi</dc:creator>
				<category><![CDATA[4 Reiseberichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Sri Lanka
Vor ein paar Monaten befanden wir uns auf der Suche nach einer neuen Surf Destination für Februar. Nach einigen Überlegungen kamen wir auf Sri Lanka. Nicht allzu weit entfernt, warmes Wasser und die von uns gewählte Jahreszeit versprach gute Wellen. Durch ein paar Empfehlungen und Google stießen wir aufs Wavefactory Surfcamp im Süden Sri [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4344" class="wp-caption alignnone" style="width: 210px"><a rel="attachment wp-att-4344" href="http://surfhund.at/reisebericht-sri-lanka/sri-lanka-karte"><img class="size-full wp-image-4344" title="sri lanka karte" src="http://surfhund.at/wp-content/uploads/2010/03/sri-lanka_karte.jpg" alt="Sri Lanka" width="200" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Sri Lanka</p></div>
<p>Vor ein paar Monaten befanden wir uns auf der Suche nach einer neuen Surf Destination für Februar. Nach einigen Überlegungen kamen wir auf Sri Lanka. Nicht allzu weit entfernt, warmes Wasser und die von uns gewählte Jahreszeit versprach gute Wellen. Durch ein paar Empfehlungen und Google stießen wir aufs Wavefactory Surfcamp im Süden Sri Lankas. Ein paar Emails später war der Trip gebucht und wir schwerstens motiviert.</p>
<p>Nach 10 Stunden Flugzeit landeten wir in der Hauptstadt Colombo. Es gibt mehrere Fluglinien, die Colombo direkt oder mit Zwischenstopp anfliegen. Am Flughafen wartete schon der vom Camp organisierte Taxifahrer. Die Fahrt dauerte je nach Verkehr ca. 3 – 5 Stunden und kostet um die 50 Euro. (Es ist ratsam, am Flughafen gleich nach der Ankunft Geld zu wechseln oder den ATM aufzusuchen.)</p>
<p>Bereits auf der Fahrt sieht man viel vom Land, dessen Einwohnern und Gewohnheiten. Die Stadt schien nicht enden zu wollen; unsere Nerven wurden durch die großen überholenden Busse (die keine Bremsen zu besitzen schienen), Kamikaze Tuk Tuk Fahrern und selbstmordgefährdeten heiligen Kühen auf die Probe gestellt.</p>
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</div>
<p>Nach einiger Zeit kamen wir an die Küste und die Fahrt wurde wesentlich entspannter. Die Gegend um uns wurde immer schöner und exotischer und als wir kurz bei einem Straßenstand anhielten, um unsere erste Kokosnussmilch zu schlürfen, realisierten wir, dass das Paradies nicht mehr weit entfernt sein kann.</p>
<p>Endlich angekommen, wurden wir herzlichst von Senka und Andre (den Besitzern des Camps) empfangen.</p>
<p>Das Münchner Ehepaar, das schon um die halbe Welt gesurft ist, ließ sich vor 4 Jahren an diesem idyllischen Plätzchen nieder. Andre arbeitete schon zuvor mehrere Jahre als Surfguide und Snowboardlehrer. Durch den Drang, sich etwas Eigenes aufzubauen und die Unterstützung von Sudden Rush, gelang es Senka und Andre, sich auf ihrer Lieblingsinsel ein neues Zuhause zu schaffen. Durch unzählige Flüge brachten sie die diversen Surfschoolboards in das von Surfshops noch unerschlossene Land. Ab diesem Zeitpunkt war das Wavefactory Surfcamp von November bis Ende März für alle Surfhungrigen und die, die es noch werden wollen, geöffnet.</p>
<p>Andre versteht es wirklich, den Gästen die Freude und den Lifestyle des Surfens zu vermitteln. Sein Wissen, seine ruhige und ermutigende Art gibt einem auch in größeren Wellen ein sicheres Gefühl. Senka kümmert sich liebevoll um das Wohlergehen der Gäste. Von Büroarbeiten, Surffotographien, verarzten verschiedenster Weh-wehchen der Camper oder Sightseeing Tipps hat sie alles in ihrem Repertoire und hat uns Mädels auch ab und zu ins Line up begleitet. Die beiden ergänzen sich bestens in ihrer Rolle und geben dem Camp dadurch einen familiären Touch. Im Camp finden bis zu 10 Leute Platz, die gemütliche Atmosphäre garantiert einen entspannten Urlaub.</p>
<p>Von der Veranda der Bungalows aus, sieht man über den Pool und den weißen Sandstrand auf den perfekt laufenden A-Frame Homespot inmitten der Palmenlandschaft, was jedes Surferherz höher schlagen lässt. Die Zimmer sind einfach, aber sehr gemütlich gehalten, jedes Zimmer verfügt über ein eigenes Bad mit Dusche und WC, und auf der Veranda bieten sich mehrere Sitz- oder Liegegelegenheiten an.</p>
<div id="attachment_4347" class="wp-caption alignnone" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-4347" title="sri-lanka bungalow" src="http://surfhund.at/wp-content/uploads/2010/03/sri-lanka_bungalow.jpg" alt=" " width="200" height="150" /><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p>Das ausgiebige Frühstück stärkt für die nachfolgenden Sessions, Mittag- und Abendessen können je nach Erkundungslaune auch auswärts eingenommen werden.</p>
<p>Nach einem gemeinsamen Frühstück teilen sich die Gruppen in Surfguiding oder Surfschool auf.</p>
<p>Für die ersten Surf–Erfahrungen geht&#8217;s mit dem Tuk Tuk nach Weligama, einem nahegelegenen Beach Break. Für uns ging es auf zum Surfguiding.<br />
Andre führte uns während unseres Aufenthalts mit seinem gelben VW Bus zu den verschiedensten Spots, die unsere Augen glänzen ließen. Wir surften easy Beach Breaks, glassy endlos zuscheinende Point-Breaks und wurden von kräftigeren, leicht hohl brechenden Wellen unsanft an unsere Grenzen erinnert. Dank Andre&#8217;s guten Spot Erklärungen war es uns möglich, auch als der stärkste Swell seit 4 Jahren an Sri Lanka&#8217;s Küste prallte, zu surfen und wieder heil an Land zu gelangen. (Unser Adrenalinspiegel schoss allerdings deutlich über den Normalverbrauch hinaus, als wir die Monstersets vom Channel aus an uns vorbeirollen sahen.) Das Line-up teilten wir uns nur mit ein paar Schildkröten, die ab und zu auftauchten. Andre gab uns immer wieder hilfreiche Tipps oder verfolgte uns mit seiner Boardkamera in den Wellen. Somit war es uns möglich, unsere Technik weiter zu verfeinern.</p>
<p>Nachdem wir 6 Tage Surfguiding hatten, erforschten wir, zwar etwas müde, aber noch nicht ganz ausgepowert, was uns die Insel noch so zu bieten hatte. Vorbei an den berühmten Tee- und Kautschukplantagen, bunten Stoffläden, Früchte- und Gewürzmärkten, ging es für Clara und ein paar neugewonnene Freunde aus dem Camp auf Entdeckungsreise in den Dschungel. Als wir gleich zu Beginn mit Spezial-Socken ausgerüstet wurden, machte sich ein mulmiges Gefühl in uns breit. Bei der 3-stündigen Tour auf einem Pfad durch den Dschungel, kamen wir durch unsere attraktiven Socken ganz schön ins Schwitzen. Wahrscheinlich verscheuchten wir durch unsere Anmutigkeit sämtliche Tiere, sodass uns nur mehr ein paar Affen und Rieseneichhörnchen von den Bäumen aus beobachteten. Als wir dann den riesigen Wasserfall freudigst hinaufkletterten, mussten wir schnell den Sinn der Socken erkennen, da der eine oder andere Blutegel über uns herfallen wollte. Schlussendlich wurden wir dann jedoch durch die wunderschöne Aussicht belohnt. Wer wirklich in den Dschungel zu Elefantenherden und Leoparden vordringen möchte, sollte sich 2 – 3 Tage Zeit nehmen, um weiter ins Landesinnere vorstoßen zu können.</p>
<p>Während Clara den Dschungel unsicher machte, gaben sich Miri und Karin einer entspannenden, unvergesslichen Massage im Secret Roots hin. Mit ayurvedischen Ölen wurde der ausgelaugte Körper wieder auf Vordermann gebracht. Von diesem Tag an fand auch Karin eine Alternative, da sie auf Grund ihres Kreuzbandrisses nur eine Surfsession pro Tag machen konnte.</p>
<p>Wer das Treiben der Schildkröten nicht nur aus dem Line up beobachten will, kann auch einen der zahlreichen Tauchspots auschecken. Das von Andre und Senka liebvoll organisierte BBQ am Strand entpuppte sich aber bald als Warm-Up für den bevorstehenden Ausgeh- Samstag. Andre entfache das von ihm aufgetürmte Zimtholz und packte seine Gitarre aus, während Senka die Arrak Flaschen auf den Tisch stellte. Somit endete der Abend in einer feucht fröhlichen Arrak Attack. Sogar Karin humpelte mit ihrem Zimtstangenstock ums Feuer. Schwerst motiviert stürzten wir uns auf Andre&#8217;s Empfehlungen hin am darauffolgenden Samstag in das Nachtleben von Unawatuna und mischten uns unter die Locals. So tanzten wir im Crazy Banana zu schlechter Techno-Musik (Arrak macht’s möglich) mit unseren Tuk Tuk Fahrern bis tief in die Nacht hinein. Nun kamen wir auch endlich in den Genuss, den ganzen Tag im Camp zu chillen und im Pool zu plantschen. Da es für uns alle ein gelungener Urlaub war, ist unser nächster Wavefactory Surfcamp Urlaub in Sri Lanka schon so gut wie gebucht – We&#8217;ll be back!!!</p>
<p><em>Clara Zeiszig, Karin Hösli, Miriam Pfnür</em></p>
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		<title>Planet Sports ADH Open Gewinner</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 14:52:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthi</dc:creator>
				<category><![CDATA[1 International]]></category>
		<category><![CDATA[2 Regional]]></category>
		<category><![CDATA[ADH Open]]></category>

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		<description><![CDATA[Gewinner der ADH Open
Was für ein Finale! Nach einer Woche Wellen, Sonne, Sand und Party stehen die Hochschulmeister der Planet Sports ADH Open 2010 fest. Die Finalteilnehmer zeigten in kraftvollen, chaotischen Wellen ihr Können und überzeugten mit Surfstyles der Extraklasse. In der Open Class Men behielt Arthur Wystrychowski seine konstant hervorragende Leistung bei und setzte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5205" class="wp-caption alignnone" style="width: 210px"><a rel="attachment wp-att-5205" href="http://surfhund.at/adh-open-gewinner/adh-open-gewinner-2"><img class="size-full wp-image-5205" title="adh open gewinner" src="http://surfhund.at/wp-content/uploads/2010/06/adh-open-gewinner.jpg" alt="Gewinner der ADH Open" width="200" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Gewinner der ADH Open</p></div>
<p>Was für ein Finale! Nach einer Woche Wellen, Sonne, Sand und Party stehen die Hochschulmeister der Planet Sports ADH Open 2010 fest. Die Finalteilnehmer zeigten in kraftvollen, chaotischen Wellen ihr Können und überzeugten mit Surfstyles der Extraklasse. <span id="more-5195"></span>In der Open Class Men behielt Arthur Wystrychowski seine konstant hervorragende Leistung bei und setzte radikale Manöver in gut ausgewählte Wellen. Am Ende gewann er mit 14,7 Punkten vor Gerry Schlegel (12,37 P.), Adrian Siebert (11,27 P.) und Tim Surtmann (9,24 P.).</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-5208" title="adh open besucher" src="http://surfhund.at/wp-content/uploads/2010/06/adh-open-besucher.jpg" alt="adh open besucher" width="550" height="200" /></p>
<p>Ebenfalls im Longboard-Finale vertreten, konnte Adrian Siebert in seiner Königsdisziplin den Vorjahrestitel überzeugend verteidigen. Vollen Einsatz zeigten hier auch die anderen Finalisten Philipp Kuretzky, Markus Emmerich und Veit Hüttermann, wobei Philipp diesen mit seinem Brett bezahlte, das kurz vor Ende des Heats snappte.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-5210" title="adh open girls" src="http://surfhund.at/wp-content/uploads/2010/06/adh-open-girls.jpg" alt="adh open girls" width="550" height="200" /></p>
<p>Die Damen waren an diesem Finaltag den anspruchsvollen Bedingungen ebenso gewachsen und zeigten hundertprozentiges Commitment. In der Open Class der Damen holte sich Daniela Cramer verdient den Titel mit 9,4 Punkten und verwies Doris Then (5,9P.), Stephanie Pirron (4,9 P.) und Carla Twelkemeier (2,5 P.) auf die Plätze zwei bis vier. Im Longboard Finale der Frauen surfte Carla Twelkemeier auf langen Wellen mit sauberen Manövern und gewann eindeutig mit 14 Punkten vor Charlene Thoms (7,25 P.), Doris Then (5,10 P.) und Mia Schumacher (1,97 P.).</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-5209" title="adh open pokale" src="http://surfhund.at/wp-content/uploads/2010/06/adh-open-pokale.jpg" alt="adh open pokale" width="550" height="200" /></p>
<p>Am Abend stieg die große Planet Sports ADH Open 2010 Siegerehrung mit direktem Übergang zum rauschenden Abschlussfest dieses großartigen Events. An den Plattentellern<br />
zu Gast, heizten das DJ Team Ein Pohle und Konichiwuaa der hungrigen Partymeute ein.</p>
<p><strong>Ergebnisliste:<br />
1</strong><br />
Arthur Wystrychowski 1.380,0</p>
<p><strong>2</strong><br />
Gerry Schlegel 1.242,0</p>
<p><strong>3</strong><br />
Adrian Siebert 1.117,8</p>
<p><strong>4</strong><br />
Tim Surtmann 1.006,0</p>
<p><strong>5</strong><br />
Christoph Schinwald 905,4<br />
Malte Wittern 814,9</p>
<p><strong>7</strong><br />
Benn Hähnel 733,4<br />
Julius Schey 660,0</p>
<p><strong>9</strong><br />
Felix Geisen 594,0<br />
Nikolaus Koopmann 534,6<br />
Jeroen Jansen 481,2<br />
Julian Waning 433,1</p>
<p><strong>13</strong><br />
Grischa Görner 389,8<br />
Nikolai Ketterer 350,8<br />
Christian Böttcher 315,7<br />
Hauke Krämer 284,1<br />
Clemens Krack 255,7<br />
Timo Eichner 230,1</p>
<p><strong>19</strong><br />
Heinrich Müller 207,1<br />
Georg Repnikov 186,4</p>
<p><strong>21</strong><br />
Benjamin Glunz 167,8<br />
Christian Herff 151,0<br />
Christoph Adelmann 135,9<br />
Heiko Pfisterer 122,3<br />
Jan Jansen 110,1<br />
Jan Michaelis 99,1<br />
Jasper Grothe 89,2<br />
Kai Kierbschus 80,2<br />
Malte Bös 72,2<br />
Manuel Schmiede 65,0<br />
Marko Jovanovic 58,5<br />
Marvin Lange 52,6<br />
Matthias Neudorfer 47,4<br />
Ole Lietz 42,6<br />
Tobias Hante 38,4</p>
<p><strong>36</strong><br />
Jakob Ludwig 34,5<br />
Elias Christ 31,1<br />
Lukas Jappsen 28,0<br />
Jens-Philip Petersen 25,2<br />
Christian Galsterer 22,7<br />
Sebastian Schiefner 20,4<br />
Ferdinand Fleissner 18,4<br />
Alexander Preiß 16,5<br />
Martin Walz 14,9<br />
Phil Schneider 13,4</p>
<p><strong>46</strong><br />
Frederick Pietzker 12,0<br />
Oliver Dehmel 10,8<br />
Frederik Kistner 9,8<br />
Tobias Frenz 8,8<br />
Henrik Oberscheit 7,9<br />
Veit Hüttermann 7,1</p>
<p><strong>52</strong><br />
Moritz Wollenberg 6,4<br />
Alexander Spiller 5,8<br />
Christian Raschke 5,2<br />
Florian Traub 4,7<br />
Thomas Felkel 4,2<br />
Gregor Manderla 3,8<br />
Matthias Distelkamp 3,4<br />
Philipp Kuretzky 3,1<br />
Sven Pfefferkorn 2,8<br />
Max Hergt 2,5<br />
Chris Landrock 2,2<br />
Sebastian Kloos 2,0<br />
Sebastian Ernst 1,8<br />
Karl Stürmer 1,6<br />
Johannes Schmitt 1,5<br />
Frederick Braun 1,3<br />
Michael Lorch 1,2<br />
Heiner Stürmer 1,1<br />
Moritz Vogel 1,0</p>
<p><strong>71</strong><br />
Alexander Langenohl 0,9<br />
Chris Eckel 0,8<br />
Christian Piwitt 0,7<br />
Christopher Fauth 0,6<br />
Clemens Diestelkamp 0,6<br />
Dennis Scheremett 0,5<br />
Dominik Bachner 0,5<br />
Dominik Fröhlich 0,4<br />
Felix Jander 0,4<br />
Florian Mayerhoffer 0,3<br />
Hendrik Brinkhus 0,3<br />
Henning Windmöller 0,3<br />
Jan Rothkranz 0,2<br />
Joris Edelmann 0,2<br />
Leo Marose 0,2<br />
Lukas Waning 0,2<br />
Malte Bröckelmann 0,2<br />
Moritz Alexander Heiser 0,1<br />
Moritz Rüth 0,1<br />
Patrick Bogatz 0,1<br />
Philipp Ertel 0,1<br />
Robbin Schreiber 0,1<br />
Thomas Doster 0,1<br />
Thomas Gaiser 0,1<br />
Thomasz Janiszewski 0,1<br />
Till Ewert 0,1<br />
Till Sutor 0,1<br />
Tobias Buxhoidt 0,1<br />
Viktor Molina 0,0<br />
Volker Nitschke 0,0</p>
<p><strong>101</strong><br />
Afridun Amu 0,0<br />
Alexander Dehmel 0,0<br />
Alexander Helf 0,0<br />
Andreas Dottereich 0,0<br />
Andreas Jobst 0,0<br />
Andreas Mattes 0,0<br />
Benjamin Müller 0,0<br />
Benjamin Park 0,0<br />
Benjamin Schumann 0,0<br />
Carsten Zimdars 0,0<br />
Christian Döring 0,0<br />
Christian Hillebrandt 0,0<br />
Christoph Stapf 0,0<br />
Damian Belter 0,0<br />
Daniel Funke 0,0<br />
Felix Hausdörfer 0,0<br />
Ferdinand Wagner 0,0<br />
Heiko Löhr 0,0<br />
Jackob Mühl 0,0<br />
Jonas Becker 0,0<br />
Lorenz Linner 0,0<br />
Manuel Schmieder 0,0<br />
Marco Schulte 0,0<br />
Martin Klix 0,0<br />
Maximilian Schmidt 0,0<br />
Michael Ruppert 0,0<br />
Moritz Matzkies 0,0<br />
Philipp Danecker 0,0<br />
Sebastian Dietelmeier 0,0<br />
Sebastian Folks 0,0<br />
Simon Betscher 0,0<br />
Simon Niedermann 0,0<br />
Stefan Heuermann 0,0<br />
Thomas Höfter 0,0<br />
Till Seibold 0,0<br />
Timo Braun 0,0<br />
Uwe Lammert 0,0</p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Text: Wavetours</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Michael Cerny gewinnt SURFHUND Writers Contest 09&#124;10</title>
		<link>http://surfhund.at/michael-cerny-gewinnt-surfhund-writers-contest</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 06:21:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SURFHUND</dc:creator>
				<category><![CDATA[1 International]]></category>
		<category><![CDATA[2 Information]]></category>
		<category><![CDATA[2 Regional]]></category>

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		<description><![CDATA[ Michael Cerny &#38; Christoph Krakauer
Michael Cerny gewinnt SURFHUND Writers Contest
Im Rahmen  des 5. Internationalen Murbreak Contest in Graz fand am Samstag die Siegerehrung des 1. Surfhund Writers Contest statt.
Unmittelbar nach der beeindruckenden Performance der Rockband MLE[e] wurden die Sieger des Surf Contests und des Writers Contest vor versammelter Partymeute geehrt.
Hier die Sieger:
1. Michael Cerny [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4983" class="wp-caption alignnone" style="width: 210px"><strong> </strong><strong><a rel="attachment wp-att-4983" href="http://surfhund.at/michael-cerny-gewinnt-surfhund-writers-contest/sieger_surfhund-writers-contest"><img class="size-full wp-image-4983" title="Sieger" src="http://surfhund.at/wp-content/uploads/2010/05/sieger_surfhund-writers-contest.jpg" alt="Michael Cerny &amp; Christoph Krakauer" width="200" height="150" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Michael Cerny &amp; Christoph Krakauer</p></div>
<p>Michael Cerny gewinnt SURFHUND Writers Contest</p>
<p>Im Rahmen  des <a title="Murbreak Surf Contest" href="http://surfhund.at/5-internationaler-murbreak-surf-contest-ruckblick">5. Internationalen Murbreak Contest</a> in Graz fand am Samstag die Siegerehrung des <em><strong>1. Surfhund Writers Contest</strong></em> statt.</p>
<p>Unmittelbar nach der beeindruckenden Performance der Rockband <a title="MLE Music" href="http://www.mle-music.com/"><strong>MLE[e]</strong></a> wurden die Sieger des Surf Contests und des Writers Contest vor versammelter Partymeute geehrt.<span id="more-4969"></span></p>
<p><strong>Hier die Sieger:</strong></p>
<p>1. Michael Cerny (<a href="http://surfhund.at/the-feeling-of-water">The feeling of water</a>) 2 Wochen im Chillhouse</p>
<p>2. Christoph Krakauer (<a href="http://surfhund.at/surfhund-wiki">Surfhund Wicki</a>) 1 Woche Portugal im Mission to Surf Surfcamp<!--more--></p>
<div id="attachment_4402" class="wp-caption alignnone" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-4402 " title="the chillhouse" src="http://surfhund.at/wp-content/uploads/2009/11/chillhouse.jpg" alt="Sponsor" width="200" height="150" /><p class="wp-caption-text">Sponsor</p></div>
<p>3. Patrick Reiner (<a href="http://surfhund.at/surfgeschichte-der-beach-liebende">Der Beach Liebende</a>) DAS SURFHUND BOARD!!</p>
<p><!--more--></p>
<p><strong><br />
Wir bedanken uns an dieser Stelle noch einmal bei allen die Mitgemacht haben und hoffen ihr hattet Freude an den Surfhund Goodiebags und den Beiträgen!</strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;">Dank gilt auch unseren Sponsoren </span></strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2254" title="dana-beanies-logo" src="http://surfhund.at/wp-content/uploads/2009/11/dana-beanies-logo.png" alt="dana-beanies-logo" width="150" height="75" /><img class="alignnone size-full wp-image-2312" title="buster-logo_01" src="http://surfhund.at/wp-content/uploads/2009/11/buster-logo_01.png" alt="buster-logo_01" width="70" height="40" /><img class="alignnone size-full wp-image-2703" title="mike jucker logo" src="http://surfhund.at/wp-content/uploads/2009/11/mikejucker-logo_01.png" alt="mike jucker logo" width="70" height="40" /><img class="alignnone size-full wp-image-2272" title="rip-curl-logo" src="http://surfhund.at/wp-content/uploads/2009/11/ripcurl-logo3.png" alt="rip-curl-logo" width="50" height="50" /></p>
<div id="attachment_4404" class="wp-caption alignnone" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-4404 " title="missiontosurf" src="http://surfhund.at/wp-content/uploads/2009/11/missiontosurf.jpg" alt="Sponsor" width="200" height="150" /><p class="wp-caption-text">Sponsor</p></div>
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		<title>5.Internationaler Murbreak Surf Contest</title>
		<link>http://surfhund.at/5-internationaler-murbreak-surf-contest-ruckblick</link>
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		<pubDate>Mon, 31 May 2010 17:42:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthi</dc:creator>
				<category><![CDATA[2 Regional]]></category>
		<category><![CDATA[Riversurfcontest]]></category>

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		<description><![CDATA[
Der dritte des Vorjahres Stefan Schafgassner gewinnt 2010 den 5. Internationalen Murbreak Surf Contest in Graz knapp vor dem Gewinner von 2006 Klemens Karaczonyi und Florian Wagner, dem 3. des Vorjahres.

Der 5. Internationale Murbreak Surf Contest fand am 29.5.2003 bei einem Wasserstand von nur 335cm an der Welle unter der Radetzkybrücke statt.
Das Wetter und die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><small></small></p>
<p><em><strong>Der dritte des Vorjahres Stefan Schafgassner gewinnt 2010 den 5. Internationalen Murbreak Surf Contest in Graz knapp vor dem Gewinner von 2006 Klemens Karaczonyi und Florian Wagner, dem 3. des Vorjahres.</strong></em><br />
<span id="more-4976"></span></p>
<p>Der<strong> 5. Internationale Murbreak Surf Contest</strong> fand am 29.5.2003 bei einem Wasserstand von nur 335cm an der Welle unter der Radetzkybrücke statt.</p>
<p>Das Wetter und die Organisation war hervorragend, eine externe Jury von geübten Wellenreit-Judges sicherte die Unabhängigkeit. Die normalerweise erst ab einem Pegelstand von ca. 370cm surfbare Welle wurde diesmal sogar von 2 Eisbach-Surfern, einem Salzburger Vertreter,  sowie einem Vereinskollegen aus Kalifornien besucht. Im Semifinale begeisterten Hanno Wolf erstmals in einem Contest mit drei 360ern hintereinander im ersten Lauf, im Training macht er das am laufenden Band, und Klemens Karaszonyi mit einem superlangsamen 360er (eine volle Drehung).</p>
<p>Einer der Hauptfavoriten Vorjahressieger Peter Bartl schied schon vorzeitig aus, beeindruckte dann aber noch im Anschluss durch einen Weltrekord im Langzeitsurfen. Theophile Sauvetre aus Frankreich begeisterte die Zuschauermit einem ungewollten geschwommenen Spin (Axialdrehung schwimmend mit Brett).</p>
<p>Bei den Damen musste der Vorrundenlauf gewertet werden. Die Weltrekordversuche im Langzeitsurfen waren dann unter schwierigsten Bedingungen trotzdem beide erfolgreich.Reini Urban und Peter Bartl gaben sich hier die sprichwörtliche Klinke in die Hand.</p>
<p align="left"><strong>Weltrekordversuche<br />
The longest surf (in a standing wave)</strong><br />
Reini Urban: 42min, Radetzky 335cm &#8211; 29.5.2010,<br />
Peter Bartl: 57min, Radetzky 335cm &#8211; 29.5.2010.</p>
<p>Auf Anerkennung durch das Guinnes Buch der Rekorde wird noch gewartet.</p>
<p>Bei der grossen Party im USI Sport Zentrum am Abend fand dann die Siegerehrung des Riversurf Contests und auch des grossen <a title="SURFHUND Writers Contest" href="http://writers-contest.surfhund.at">SURFHUND Writers Contest</a> statt. Die Party, begleitet durch die Rockband MLE[e] und DJs, ging bis in die  Morgenstunden!</p>
<p>Alles in allem ein schöner Erfolg für die Organisatoren, und natürlich für Chrissi und Ste! Gratulation an die Gewinner vom SURFHUND!!!</p>
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	<img src="http://surfhund.at/reflect2.php?img=wp-content/gallery/murbreak-_2010/2-platz_Klemens-Karaczonyi.jpg&amp;bgc=ffffff" longdesc="http://surfhund.at/wp-content/gallery/murbreak-_2010/2-platz_Klemens-Karaczonyi.jpg" width="800" height="350" alt="" title="" />
	<img src="http://surfhund.at/reflect2.php?img=wp-content/gallery/murbreak-_2010/3-platz_flo-wagner.jpg&amp;bgc=ffffff" longdesc="http://surfhund.at/wp-content/gallery/murbreak-_2010/3-platz_flo-wagner.jpg" width="800" height="350" alt="" title="" />
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	<img src="http://surfhund.at/reflect2.php?img=wp-content/gallery/murbreak-_2010/5-platz_wolfi-taucher.jpg&amp;bgc=ffffff" longdesc="http://surfhund.at/wp-content/gallery/murbreak-_2010/5-platz_wolfi-taucher.jpg" width="800" height="350" alt="" title="" />
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	<img src="http://surfhund.at/reflect2.php?img=wp-content/gallery/murbreak-_2010/9-platz_Ingo-Tsioutsios.jpg&amp;bgc=ffffff" longdesc="http://surfhund.at/wp-content/gallery/murbreak-_2010/9-platz_Ingo-Tsioutsios.jpg" width="800" height="350" alt="" title="" />
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	<img src="http://surfhund.at/reflect2.php?img=wp-content/gallery/murbreak-_2010/surfer-georg-fuchs.jpg&amp;bgc=ffffff" longdesc="http://surfhund.at/wp-content/gallery/murbreak-_2010/surfer-georg-fuchs.jpg" width="800" height="350" alt="" title="" />
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	<img src="http://surfhund.at/reflect2.php?img=wp-content/gallery/murbreak-_2010/surfing.jpg&amp;bgc=ffffff" longdesc="http://surfhund.at/wp-content/gallery/murbreak-_2010/surfing.jpg" width="800" height="350" alt="" title="" />
	<img src="http://surfhund.at/reflect2.php?img=wp-content/gallery/murbreak-_2010/surfing_partner.jpg&amp;bgc=ffffff" longdesc="http://surfhund.at/wp-content/gallery/murbreak-_2010/surfing_partner.jpg" width="800" height="350" alt="" title="" />
	<img src="http://surfhund.at/reflect2.php?img=wp-content/gallery/murbreak-_2010/water.jpg&amp;bgc=ffffff" longdesc="http://surfhund.at/wp-content/gallery/murbreak-_2010/water.jpg" width="800" height="350" alt="" title="" />
</div>

<p align="left">The longest surf on a sea wave is typically 2min. On  rivers it is easier.</p>
<p>* Official World Record: <a href="http://www.chacha.com/question/what-is-the-longest-surfing-wave-in-the-world">37min</a> Picuruta Salazar, Amazonas-Pororoca, 2003<br />
* Longest Surf caught on tape: <a href="http://en.wikipedia.org/w/index.php?title=Pororoca&amp;oldid=364181449">43min</a> Picuruta Salazar, Amazonas-Pororoca<br />
* Longest Surf overall: <a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/england/gloucestershire/4899262.stm">1h 16min</a> Steve King, Severn Bore &#8211; Ireland, 30.3.2006</p>
<p><strong> ERGEBNISSE:</strong><br />
<strong>Männer:</strong><br />
1 Stefan Schafgassner (AUT)<br />
2 Klemens Karaczonyi (AUT)<br />
3 Flo Wagner (AUT)<br />
4 Hanno Wolf (AUT)<br />
5 Wolfi  Taucher (AUT)<br />
6 Theophile Sauvetre (FRA)<br />
7 Peter Bartl (AUT)<br />
8 Nicolas Legrend (FRA)<br />
9 Ingo Tsioutsios<br />
10 Chris Steiner<br />
11 Reini Urban<br />
12 Harry Walzl<br />
13 Motte Gritzner<br />
14 Robert Siegert<br />
15 Tom Staud (AUT)<br />
16 Tobias Kogler (AUT)<br />
16 Michael Reitmann (AUT)<br />
16 Hannes Herr (AUT)<br />
16 Manuel Kronfeldner (D)<br />
20 Paul Veseley (USA)<br />
20 Michael Hansmann (AUT)<br />
20 Georg Fuchs (AUT)<br />
23 Dominik Hipp (AUT)<br />
23 Armin Staud (AUT)<br />
25 Marc Schinnerl (AUT)<br />
26 Matthäus Krahulec (AUT)</p>
<p><strong>Frauen:</strong><br />
1 Chrissi Rieger (AUT)<br />
2 Lena Ramsauer (AUT)<br />
2 Birgit Baustädter (AUT)</p>
<p><em>Text: Murbreak(Reini Urban)</em></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>JURY</title>
		<link>http://surfhund.at/jury</link>
		<comments>http://surfhund.at/jury#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 31 May 2010 08:29:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthi</dc:creator>
				<category><![CDATA[2 Information]]></category>
		<category><![CDATA[birds on boards]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
birds on borads
Fünf Mädels die Berge, Asphalt &#38; Ozeane auf Boards unsicher machen:
Clara Zeiszig, Miri Pfnür, Karin Hösli, Lisa Veith und Catharina Strebinger.
Die optimale Mischung aus Österreich, Deutschland und der Schweiz.



  
Julia, die Praktikantin
Jung, hübsch, talentiert&#8230; bar jeglicher Surf Experience garantiert ihre Bewertung einen ganz eigenen Blickwinkel.
&#8230;
&#8230;
&#8230;
&#8230;

  
Surfhund Redaktion
Natürlich haben wir auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4999" class="wp-caption alignnone" style="width: 119px"><img class="size-full  wp-image-4999" title="birdsonboards" src="http://surfhund.at/wp-content/uploads/2010/05/birdsonboards.png" alt="birdsonboards" width="109" height="150" /><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p><strong>birds on borads</strong></p>
<p>Fünf Mädels die Berge, Asphalt &amp; Ozeane auf Boards unsicher machen:<strong><br />
Clara</strong> Zeiszig, <strong>Miri</strong> Pfnür, <strong>Karin</strong> Hösli, <strong>Lisa</strong> Veith und <strong>Catharina</strong> Strebinger.<br />
Die optimale Mischung aus Österreich, Deutschland und der Schweiz.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-5015" title="birdsonboards_fotos" src="http://surfhund.at/wp-content/uploads/2010/05/birdsonboards_fotos.png" alt="birdsonboards_fotos" width="342" height="157" /></p>
<p><span id="more-4963"></span></p>
<hr />
<div id="attachment_5002" class="wp-caption alignnone" style="width: 218px"><strong> </strong><strong><img class="size-full wp-image-5002 " title="praktikantin" src="http://surfhund.at/wp-content/uploads/2010/05/praktikantin.png" alt=" " width="208" height="158" /></strong><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p><strong>Julia, die Praktikantin</strong></p>
<p>Jung, hübsch, talentiert&#8230; bar jeglicher Surf Experience garantiert ihre Bewertung einen ganz eigenen Blickwinkel.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">&#8230;</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">&#8230;</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">&#8230;</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">&#8230;</span></p>
<hr />
<div id="attachment_5005" class="wp-caption alignnone" style="width: 232px"><strong> </strong><strong><img class="size-full wp-image-5005" title="surfhund" src="http://surfhund.at/wp-content/uploads/2010/05/surfhund.png" alt=" " width="222" height="78" /></strong><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p><strong>Surfhund Redaktion</strong></p>
<p>Natürlich haben wir auch eine Stimme!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Betreff: Ein offizielles Anliegen von großer Bedeutsamkeit.</title>
		<link>http://surfhund.at/geschaedigte-surfparadiese</link>
		<comments>http://surfhund.at/geschaedigte-surfparadiese#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 05 May 2010 06:33:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthi</dc:creator>
				<category><![CDATA[5 Nominierte Artikel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://surfhund.at/?p=4933</guid>
		<description><![CDATA[Writer: Kathrin Elbe
Die Geschädigten
Überall, wo es Wellen gibt
15000 Surfparadiese
Sehr geehrte Surfer, liebe Urlauber,
wir beschweren uns.
Ihr nervt ein wenig. Und das ziemlich oft.
Warum wir das sagen?
Weil wir die Einheimischen sind. 
Urlauber sind vergleichbar mit dem Besuch unangenehmer (Schwieger)Eltern: Sie beanspruchen sofort den gesamten Platz, tagelang musste für sie geputzt und gekocht werden, sie bleiben immer zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4944" class="wp-caption alignnone" style="width: 210px"><a rel="attachment wp-att-4944" href="http://surfhund.at/geschaedigte-surfparadiese/bekloppt"><img class="size-full wp-image-4944" title="bekloppt" src="http://surfhund.at/wp-content/uploads/2010/05/bekloppt.jpg" alt="Writer: Kathrin Elbe" width="200" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Writer: Kathrin Elbe</p></div>
<p><em>Die Geschädigten<br />
Überall, wo es Wellen gibt<br />
15000 Surfparadiese</em></p>
<p>Se<em>hr geehrte Surfer, liebe Urlauber,<br />
wir beschweren uns.<br />
Ihr nervt ein wenig. Und das ziemlich oft.<br />
Warum wir das sagen?<br />
Weil wir die Einheimischen sind. </em></p>
<p>Urlauber sind vergleichbar mit dem Besuch unangenehmer (Schwieger)Eltern: Sie beanspruchen sofort den gesamten Platz, tagelang musste für sie geputzt und gekocht werden, sie bleiben immer zu lange, sie wissen alles besser und sehen auch noch furchtbar aus. Ganz ohne sie geht es leider trotzdem nicht.</p>
<p>Gut. Ihr Surfer passt nicht in alle diese Kategorien und seid beileibe nicht die Schlimmsten.  Wir möchten aber an dieser Stelle zaghaft betonen: Nicht alles, was ein Brett unter dem Arm trägt, ist cool. Und nicht jeder, der cool ist, ist ein angenehmer Zeitgenosse. Wir glauben, wir dürfen das sagen, denn schließlich sind wir jeden Tag da&#8230;</p>
<p>Von daher, durch Realitätsproben ermittelt:</p>
<p><strong>Die top-drei der merkwürdigsten Surfurlauber:</strong></p>
<p><strong>Der „Neon-Surfer“:</strong><br />
Zuallererst: Wir haben nichts gegen Bekleidungsmarken. Schließlich verkaufen wir die Sachen auch für gutes Geld an euch. Aber eine ernsthafte Frage: Müssen eure Klamotten so leuchten?<br />
Der Neon Surfer besticht neben seiner lauten Art vor allem mit einem: durch seine bunten  Hosen. Breit aufgedruckte Markennamen a´ la „Rip Curl“ „Billabong“ und „O&#8217;neil“  sind dabei eine Art neuzeitliche Erkennungssterne für Surfer. Grell leuchten die Abzeichen von weither und signalisieren: „Dude, coolness is waiting for you.“</p>
<p>Dabei gibt es eine interessante  Erscheinung: Umso leuchtend bunter die T-Shirts, Sweater und Boardshorts der Typen sind, umso weniger Zeit mit tatsächlichem Surfen verbringen sie. Mehr Neon gleich weniger Wasser.  Einfache, aber äußerst interessante Gleichung.</p>
<p>Während andere Menschen im Wasser surfen, hängen die Neon- Surfer wie Leuchtbojen der gelebten Coolness  bei strahlender Sonne und brechenden Wellen auf ihren Nestern, den Bullis, und repräsentieren. Einer muss ja. Bei bedecktem Himmel und mäßigen Wellen hängen sie mit Cappuccino und zwölf Euro „Surfers Frühstück“ im nahe gelegenen Café und repräsentieren dort. Manchmal, aber nur manchmal, wenn die Zeit stimmt, balziert der strahlend neon-farbene „Rip Curl“ Vogel am Meeressaum entlang und schaut hinaus auf die Gischt. Mit Brett unterm Arm sondiert er die Wellen: Fachkundige Blicke schweifen über das Meer. Die Bedingungen scheinen nicht perfekt. Also geht’s zurück zum Bulli: Repräsentieren. Und lokale Mädels beeindrucken.</p>
<p>Ein bekannter Vertreter dieser Art ist der so genannte „Reisegruppenführer“. Sein besonders farbenprächtiges Gewand und seine laute Art sollen die Neulinge in seiner Surfgruppe beeindrucken und inspirieren. In der Regel schafft er dies auch und züchtet somit die nächste Generation an Coolness-Vögeln heran.</p>
<p><strong>Der „tip top ausgerüstete Familienvater“:</strong><br />
Sein Statussymbol: Ein riesiger Campervan, einer Festung gleich. Elf Monate lang im Jahr erzählt der Surfmussolini in spe allen Bekannten von seinem Urlaub. Er, der hippe und jung geblieben Büro-Vater. Die neuesten Bretter, das beste Material, sein Wohnwagen eine Trutzburg der Familienfeste. Seine Wasserzeit: gleich Null.</p>
<p>Der Büro-Urlauber ist bei uns Einheimischen als so genannter Postkartennörgler bekannt. Die Coolsten sind immer die Schlimmsten. Hier wird um jede Briefmarke gefeilscht, während sein 1400 Euro handshaped Norden Longboard im nigelnagelneuen Boardbag unbenetzt vom Wasser auf der Wagenburg vor sich hin glänzt.</p>
<p>Achtung! Furcht bricht unter den aktiven Surfern aus, wagt sich dieser Bürohengst ein Mal ins Wasser! Ähnlich des einmarschierenden Amerikaners ins heidnische Muselmanenland, beansprucht der überlegene Büro-Vater jede Welle für sich. Aggressiv wirft er sich den Weg, um unbeholfen eine Welle zu nehmen und behäbig zurück an den Strand zu ruckeln. Kreuze nicht seinen Weg, du niedere Kreatur, der alte Mann mit dem top Material wird dich und dein zerbrochenes Board sonst als Kollateralschaden gütigst in Kauf nehmen. Aber keine Angst: Wahrscheinlich muss er eh für Tante Renate und Arbeitskollegin Utta noch Postkarten besorgen.</p>
<p><strong>Der „Surfhippie“:</strong><br />
Seine Lieblingswörter sind: „Yeah“ „Joar“ und „die Wellen man, das Wasser man“. Ihm kannst du noch nicht mal Postkarten verkaufen. Er läuft in der Regel barfuß. Dinge wie Schuhe oder  Flip- Flops sperren seine Salzwasser verkrusteten Füße und somit seine Freiheit ein. Er kleidet sich in alte Wollpullover oder hat einzig eine farblich nicht mehr zu erkennende Boardshorts an. Sonst nichts.</p>
<p>Der verhinderte Kapitän Nemo der hippianischen Weltmeere ist total down mit dem Ozean. Er würde selbigen gerne retten, wenn er nicht nicht hauptsächlich damit beschäftigt wäre abzuhängen und mit seinem Longboard lange Rides zu catchen. Surfen ist sein Leben. Also ist Leben auch sein Surfen. Einfache, wenn auch konfuse Rechnung.</p>
<p>Der Surfhippie ist in der Regel wetterfest und winterhart. Seine „Friede-Freude-Surfen“ Mentalität hängt unserer Erfahrung nach nicht von der Klimazone ab. Im Gegenteil: Er wird der einzige crazy fucking Dude unter den drei genannten Surfurlaubern sein, den du auch bei Orkan und acht Grad Wassertemperatur in den Wellen sehen wirst. Die gute Nachricht: Er interessiert sich oft für seinen bereisten Urlaubsort und dessen Einheimische. Die schlechte: Manchmal allerdings zu viel. Denn er geht gar nicht mehr weg. In der Regel ist dieser Typ des Surfurlaubers bei seinem letzten Surftrip im wahrsten Sinne „hängengeblieben“. Physisch und psychisch.Grade jüngere, angehende Exemplare des Surfhippies erzählen gerne, was sie eigentlich sonst so nächstes Jahr Wichtiges vorhaben, anstatt erneut in deinem Ort abzuhängen. Eigentlich machen sie so verrückte Sachen wie Musik, eine Ausbildung oder gar nichts. Nur manchmal zieht es sie saisonbedingt und nomadengleich in andere Gebiete: Bali, Brasilien, bei Oma. Doch immer kehren sie, zielsicher wie ein Lachs zu seinem Laichgebiet, zurück an ihren letzten Ort: deinen Ort. So ist der Surfhippie eine feste Institution geworden. Die Frage der Einheimischen: „Ist er schon da oder noch gar nicht weg“ erledigt sich nach einiger Zeit. Er ist einfach da. In der Nebensaison bevölkert er gerne die lokalen Surfschulen, dort gibt es immer ein warmes Plätzchen oder ein paar Penunzen zu verdienen.</p>
<p>Der Surfhippie ist von den drei genannten Urlauberarten noch am Besten zu ertragen. Im Gegensatz zum Neon-Surfer überrascht er mit tiefgründigem Musikgeschmack und lustigen Geschichten. Immer noch besser als gar nichts. Verbringst du zu viel Zeit mit ihm, geht dies mit der Entschleunigung von Zeit, einer Abneigung gegen diverse Arbeit und der Ablehnung von fremdbestimmten Leben im allgemeinen einher.<br />
So not cool, man.<br />
So. Sehr verehrte Leser. Das waren die top drei der merkwürdigsten Surfurlauber. Und jetzt  für euch alle: <strong>Was glaubt ihr eigentlich wer wir sind? Eine Kinderkrippe für Aussteigerverrückte?</strong><br />
Zum Schluss noch eine Gewinnfrage:<br />
Wie nennt man es, wenn alle drei genannten Surfurlauber am Strand und im lokalen Ort zusammentreffen und sich mit Horden von jungen Menschen kleiden, die alle so werden wollen wie sie? Richtig: das nennen wir Hauptsaison.</p>
<p>In diesem Sinne: Surf ahoi und wir sehen uns am Strand. Ihr merkwürdigen Spinner.<br />
Hunde nicht erlaubt.<br />
hochachtungsvoll,<br />
Eure Einheimischen.</p>
<p>PS: Nach erneuter Lektüre der oben aufgeführten Surfurlaubereigenschaften müssen wir einräumen: Ein Gutes hat es ja: Es wird garantiert nie langweilig mit euch&#8230;</p>
<p><em>Kathrin Elbe, auf der Nordseeinsel Norderney aufgewachsen, lebt in Hamburg, surft selbst und ist ihren Angaben nach ein total friedlicher Mensch. Wenn sie nicht gerade alle Arten von Menschen hasst.</em></p>
<p><strong>Writer: Katrhin Elbe</strong><br />
<em><strong> Land: 20357 &#8211; Deutschland</strong></em><em><strong><br />
</strong><strong>Kategorie: Offene Kategorie<br />
</strong></em></p>
<p><em><strong> </strong></em></p>
<p><img title="Sponsoren" src="../wp-content/uploads/2009/11/sponsoren13.jpg" alt="Surfhund Writers Contest 09 Sponsoren" width="50" height="100" /><a title="The Chillhouse - Surfcamp" href="http://thechillhouse.com/" target="_blank"><img title="The Chillhouse - Surfcamp" src="../wp-content/uploads/2009/11/chillhouse-logo.png" alt="The Chillhouse - Surfcamp" width="100" height="100" /></a><a title="Mission to Surf - Surfcamp" href="http://www.missiontosurf.at/" target="_blank"><img title="Mission to Surf - Surfcamp" src="../wp-content/uploads/2009/11/mission-to-surf-logo_011.png" alt="Mission to Surf - Surfcamp" width="150" height="50" /></a><a title="Dana Beanie" href="http://www.beaniedana.com/" target="_blank"><img title="Dana Beanie" src="../wp-content/uploads/2009/11/dana-beanie-logo_012.png" alt="Dana Beanie" width="100" height="50" /></a></p>
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		<title>Die Geschichte eines Vollherz-Maedchens</title>
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		<pubDate>Mon, 03 May 2010 06:46:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthi</dc:creator>
				<category><![CDATA[4 Reiseberichte]]></category>
		<category><![CDATA[5 Nominierte Artikel]]></category>

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		<description><![CDATA[Writer: Angelika Sagorz
Schwer fielen Krokodilstraenen aus Maedchenaugen auf sandweissen Strand.  Noch immer. Schon wieder. Wie lange sass sie wohl jetzt schon da und heulte? Abermals liess sie ihren Blick zum Mond empor schweifen, den sie verschwommen als hellsten beinahe kreisrunden Lichtpunkt am Himmel wahrnahm, noch nicht ganz voll, aber dennoch bereits fuellig gelb. Salzwasser tropfte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4914" class="wp-caption alignnone" style="width: 210px"><a rel="attachment wp-att-4914" href="http://surfhund.at/geschichte-vollherz-maedchens/brasil-surfhund"><img class="size-full wp-image-4914" title="brasil-surfhund" src="http://surfhund.at/wp-content/uploads/2010/05/brasil-surfhund.jpg" alt="Writer: Angelika Sagorz" width="200" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Writer: Angelika Sagorz</p></div>
<p>Schwer fielen Krokodilstraenen aus Maedchenaugen auf sandweissen Strand.  Noch immer. Schon wieder. Wie lange sass sie wohl jetzt schon da und heulte? Abermals liess sie ihren Blick zum Mond empor schweifen, den sie verschwommen als hellsten beinahe kreisrunden Lichtpunkt am Himmel wahrnahm, noch nicht ganz voll, aber dennoch bereits fuellig gelb. Salzwasser tropfte die Wange herab. Und nur unweit von ihr entfernt bauschten sich die Traenen des Ozeans zu Wellen auf. Der Klang des Meeres vermischte sich mit der Melodie des Windes, die ihr gemeinsam mit vereinten Kraeften ein trostspendendes Lied sangen. Ein letztes Mal schluchzte sie laut auf, bevor sie von der Mauer sprang, auf der sie es sich vor einer halben Ewigkeit bequem gemacht hatte. Bestimmt hatte die Mauer einen Abdruck auf der Rueckseite ihrer Oberschenkel hinterlassen, dachte sie bei sich als nun die Salzwasserflut in ihren Augen endlich verebbte und sie ungetruebten Blickes  nach ihren gelben Flip Flops im Sand fischten konnte. Leichtes Spiel, sieht man wieder unverklaert! Schnell hatte sie sie gefunden. Normalerweise zaehlte sie sich ja nicht zu den Heultanten, aber heute abend war alles aus dem Ruder gelaufen. Wie eine schlecht prognostizierte Schlechtwetterfront, war unvorhergesehen ein Gewitter hereingebrochen, war unbemerkt zur Tuer des Speisesaals hereingestroemt waehrend sie und ihre Freunde gemeinsam assen und hatte sich unverschoent schonungslos ueber ihren Koepfen ausgebreitet um sich wenig spaeter ueber Nachtmal und Mensch zu entladen. Schlimme Woerter waren gefallen, schrecklich laut ist es geworden, als schliesslich bruellender Donner sich einklinkte. Vergeblich hatte sie waehrend der gesamten Zetterrei nach Blitzlichtern gesucht und einmal glaubte sie wirklich einen aus den Augen Heinrichs  zucken zu sehen, als Bettina mit Hagelkoernern schoss. Und jetzt. Jetzt herrschte zwischen den neugewonnenen Freunden ein wahrnehmbares Tief,  mehr noch hatte sich waehrend des Gewitters ein Asteroid geloest und sich genau auf ihrem Herzen breitgemacht.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-4919" title="sonne-brasilien" src="http://surfhund.at/wp-content/uploads/2010/05/sonne-brasilien.jpg" alt="sonne-brasilien" width="550" height="200" /></p>
<p>Immer glaubte sie an das Gute im Menschen. Auch hier. Vor gut einem Monat war sie hier gelandet, nach 2 Jahren Leben in Zentral und Suedamerika, war sie nun schliesslich in diesem kleinen Fischerdoerfchen im Nordosten Brasiliens gestrandet. Hier wuerde sie nun 3 Monate bleiben um kleinen Rotznasen die deutsche und englische Sprache beizubringen. Das Sozialprojekt hatte sie schon lange gekannt, vor Jahren waren Freunde hier gewesen und als sie am Ende der Welt in Ushuaia sass und sie die Nase gestrichen voll hatte  von Schnee und patagonische Windspielereien, die einen beinahe mit sich forttrugen passte man nicht auf, war sie ploetzlich auf den fast schon in Vergessenheit geratenen, zerschmuddelten Kontakt gestossen. Gleich darauf hatte sie den Vertrag in der Hand gehabt und ihren Backpack auf den Schultern. Sie hatte sich von ihrer neuen Liebe verabschiedet, ohne Traenen. Sie hatte schnell „Auf Wiedersehen“ gesagt, und war dann ohne Zurueckzusehen mit Freude einem neuen Abenteuer entgegengegangen. Am Flughafen dann war sie dann doch ein wenig traurig geworden, aber gleichsam wie Wellen ans Ufer gespuelt werden um gleich darauf einer neu anrollenden Platz zu machen, wurde auch diese Traurigkeit von Vorfreude weggewaschen.</p>
<p>Und nun war sie hier. Im Paradies unter brasilianischer Sonne. Sie erwachte mit den ersten Sonnenstrahlen, die durch die morschen Holzbalken des Fensters zu ihrem Zimmer strahlten. Schon um 6 Uhr kuessten sie sie wach und liessen sie nicht eine Sekunde laenger schlafen. Schnell lief sie kurz darauf immer zum Meer und tauchte kopfueber ins Blau. Um halb 8 sass sie am Rad und fuhr gemeinsam mit Bettina,  zur Schule. Ihre Morgenklasse verlief selten wie geplant, aber mittlerweile hatte sie sich den Kindern angepasst und eingesehen, dass es hier wenig Sinn machte strikt und nach Regeln zu unterrichten. Am ersten Tag in der Schule hatte sie sich gedacht, sie wuerde ihren Backpack erst gar nicht auspacken und gleich wieder abreisen. Solche Kinder hatte sie noch nie zuvor erlebt. Luise, eine weitere Lehrerkollegin aus den Staaten, hatte treffend behaupted, dass man diese Kinder in den USA wohl schon laengstens mit Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom diagnostiziert und mit Pillen stillgelegt haette. An dem Tag in der Schule dachte sie, dass sie nichts dagegen einzuwenden habe, dagegen den temperamentvollen Kindern ein paar Tranquilizern einzufloessen. Mehr noch dachte sie, gleich selbst tatkraeftig zur Apotheke zu schreiten, als sie Von Paulo, einem 11jaehrigen eine geballt bekam, mitten in die Fresse und sie Samira, die Tochter der Koechin vom Tisch holen musste, wobei diese ihr sosehr ins Ohr kreischte, dass sie dachte noch auf der Stelle ihr Gehoer zu verlieren. Gluecklicherweise war ihr Trommelfell aber keine Zimperliese. Jetzt nach einem Monat, hatte sie jeden einzelnen Strizzi ins Herz geschlossen. Sie liebte diese Kinder, denen sie nichts vormachen konnte. Noch bevor sie die Klasse betrat, wussten die Kinder ohne zu fragen, bloss indem sie sie ansahen nicht durch sie hindurch, wie es ihr ging. Sie kannten sie. Sie liebte die Ehrlichkeit dieser Kinder, die unverbluemte Art und Weise offen zu sagen was ist und nicht was waere, auszudruecken was beruehrt und nicht verheimlichen was beschaeftigt und das alles ohne einen schlechten Gedanken. Die Energie der Baelger war schier unerschoepfbar. Die ihrige liess aufgrund der Hitze zu wuenschen uebrig. Besonders am Nachmittag kaempfte sie unter der hohen Luftfeuchtigkeit und den heissen Temperaturen, die ihren Blutdruck in den Keller rauschen liessen. Sie war ja der Meinung, dass sich solche Temperaturen nur schwer mit Arbeit vereinbaren liessen. Taeglich leerte sie viele Liter Wasser und wenn sie oftmals einen Liter Fluessigkeit innerhalb nur weniger Minuten in ihren Koerper kippte, dabei noch vor dem Ventilator in der offenen Halle der Schule stand, lachten die Kinder laut und zogen sie auf, indem sie mit dem Finger auf sie zeigten und Gringa nannten. Sie hatte begonnen die mit Zuckerrohrsaft vermengten ohnehin schon suessen Fruchtsaefte zu trinken, um mit der Energie der Kinder auf gleich halten zu koennen. Die Sonne brannte tagein-tagaus vom Himmel und die Jungs aus ihrer Klasse wollten unbedingt wieder Fussball spielen. Wie bloss dunkelbraunen Augen und Dackelblick aus neun Augenpaaren 7 bis 12 Jaehriger widerstehen? Also war sie Stuermer, fuer knappe 10 minuten, bis sie von Reginaldo ueberrannt und gleich anschliessend von Simon ins Tor verdonnert wurde. Das war ihr nur Recht, aber nach wie vor war es ihr viel zu heiss. Der Torbalken bot nicht genuegend Schutz vor der Sonne. In Gedanken war sie beim Kitesurfen, fuer das es diesen Monat leider noch zu wenig Wind gab. Aber das war auch gut so, die Sache mit dem Windmangel. Sie fuerchtete, gaebe es Wind, wuerde sie bloss abgelenkt werden und haette eventuell andere Flausen im Kopf als bloss das Hilfsprojekt. Eine leichte Brise Wind strich ihr durchs Haar, waehrend der Fussball ihren Kopf nur haarscharf verfehlte und Simon gleich darauf zetterte, ob sie denn eingeschlafen waere oder warum dieses Eiertor nun passiert war.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-4923" title="brasilien-maedchen" src="http://surfhund.at/wp-content/uploads/2010/05/brasilien-maedchen.jpg" alt="brasilien-maedchen" width="550" height="200" /></p>
<p>Die Tage verstrichen. Keiner glich dem Anderen. Immer war der Himmel anders. Einmal blau und einmal Indigo. Manchmal zeichnete jemand Wolken darauf, die wiederum niemals aussahen wie am Tag zuvor, geflockt und bauschig, gestreift und rund, ineinanderverschlungen und einzeln verzierend, guckten sie variantenreich, niemals in bereits dagewesener Form von oben auf sie herab. Ebenso wie das Meer, das oft still war wie ein Seepferd und an anderen Tagen wiederum stuermisch wie ein noch nicht zugerittener Hengst. Manchmal trug es Schaumkronen und manchmal sanfte Wellenlinien. Von Zeit zu Zeit verschlang es sie gleich anfangs gaenzlich und oftmals musste sie meterweit latschen um den Stehbereich ueberquert zu haben. Und genauso war es mit den Kindern, die manchmal schon jammerten, kaum hatte sie ihre Nase zur Tuer des Klassenzimmers hereingestreckt und sie anflehten sie wuerden heute lieber Uno spielen, als etwas lernen, die oftmals schrien und kreischten und unaufmerksam waren, die noch oefters wie wildgewordene Maeuse alles auf den Kopf stellten, was nicht angeschraubt und befestigt war, die sich manchmal beinahe die Koepfe einschlugen und dann aber wieder brav wie Laemmer alles von der Tafel mitschrieben und wissbegierig neue Vokabeln lernen wollten. Immer waren es diesselben Kinder, aber niemals waren sie nur froehlich. Es gab Tage, da sprach ein normalerweise immer lustiges Kind gar nichts. Es gab Tage, da lachte ein sonst eher stilles Kind die ganze Stunde ueber. Es gab Tage, da weinte jemand und Tage da waren alle froehlich. Es gab Tage da reichte nur ein falsches Wort und die Fetzen flogen und Tage, da konnte ein Stern vom Himmel genau in den Garten der Schule fallen und alle haetten gesagt: „Aha, schau mal da draussen parkt ein Stern.“</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-4922" title="boote-brasilien" src="http://surfhund.at/wp-content/uploads/2010/05/boote-brasilien.jpg" alt="boote-brasilien" width="550" height="200" /></p>
<p>Und so blieb es spannend. So blieben die Tage abwechslungsreich und aufregend. So fuehlte sie sich lebendig und nicht gelangweilt, gefordert und staendig lernte sie selbst dazu. Gestern zum Beispiel wurde sie von Linus, so nannte sie einen ihrer Schueler, da er sie aufgrund seiner etwas langsamen Auffassungsgabe und seinem lustigen verdattertem Blick an den Charakter aus dem Snoopy Comic erinnerte, ueber brasiliansichen Fussball aufgeklaert. Mit grossen Augen hatte dieser sie gefragt, was denn ihr Lieblingsfussballteam waere. Leider reichte ihr Portugisisch nicht aus um ihm zu sagen:“ Junge, ich hab nicht mal Ahnung vom osterreichischen Fussball und schon gar nicht kenn ich mich im brasiliansichen aus.“ Und so sagte sie einfach „Carramba, die mag ich am Liebsten.“ Linus blinzelte kurz unglaeubig und meinte dann, dass sie zukuenftig besser Fan vom Team Flamengo sein sollte. Gut, so war sie also nun Flamengo Anhaengerin und erntete von den Jungs in der Klasse zustimmendes Nicken.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-4921" title="brasilien-kinder" src="http://surfhund.at/wp-content/uploads/2010/05/brasilien-kinder.jpg" alt="brasilien-kinder" width="550" height="200" /></p>
<p>Der Wind hatte zugenommen und erleichtert atmete sie die kuehle Meeresbrise ein. Sie spazierte an vier Gestalten vorbei, die am naechtlichen Strand Capoeira, eine brasilianische Tanzkampfsportart, praktizierten und dann war sie wieder alleine. Nur der Mond liess sie nicht sein in ihrer Einsamkeit und verfolgte sie. Es gab ihn gleich zweimal. Am Himmel und als Spiegelbild im Sand, zogen sich die Wellen wieder zurueck ins Meer. Beinahe schien es, als wuerde sie den Mond links unterm Arm tragen, er wich ihr nicht von der Seite. Sie dachte nach, wie alles gekommen war. Sie erinnterte sich, wie gleich am 4.ten Tag ihrer Ankunft im Fischerdorf vier Katzenbabys ueber die Mauer des Lehrerhauses, geworfen wurden, in der Annahme, die  Gringos wuerden schon auf sie achtgeben. Und tatsaechlich hatte sie nicht wegsehen koennen und hatte sich aufopfernd 3 Wochen lang um die Kaetzchen gekuemmert. Sie hatte ihnen mittels einer Pipette 4 bis 5 mal am Tag Futter eingefloesst und das obwohl sie Katzen eigentlich gar nicht wirklich mochte. Tiere im Allgemeinen beruehrten sie normalerweise nicht sonderlich. Und dann ganz unbemerkt, war sie in ein weiteres Sozialprojekt geschlittert, das allerdings heute ein nicht vorhersehbares Ende fand. Unangekuendigt und ohne sie in Kenntnis zu setzen, hatte Heinrich einfach einen Tierarzt beordert um die Kaetzchen einzuschlaefern zu lassen. Sie haetten nur gelitten und waeren ohnehin bald gestorben. Sie verstand die Welt nicht mehr, war doch er der erste gewesen, der gemeint hatte man koenne die Katzenbabys doch nicht einfach sterben lassen und nun spielte er Gott und entschied einfach ueber Leben und Tod. Und das Traurige an der ganzen Sache war, dass sie wusste, dass sie die Katzen haette durchbringen koennen. Sie lief weiter den Strand entlang, nun schneller, beinahe so als wollte sie den Mond abschuetteln, der sie allerdings im Dunkeln niemals alleine haette lassen. „Danke, das du da bist!“, fluesterte sie leise und dann etwas lauter:“ Bitte, pass gut auf die Katzen auf!“ Doch dann ueberlegte sie es sich und sie sprach:“ Ich wuensche mir, dass die Katzen noch heute Nacht als saemtlichen Insektensprays zu trotzen gewussten, immunisierten Kaeferchen reinkarniert werden und dem Heinrich mal so richtig in den Po beissen.“ Dabei musste sie lachen und da wusste sie, dass alles wieder gut werden wuerde. Sie spuerte den Sinn dieser schier unmenschlichen Ungerechtigkeit und liess die Trauer mit der naechsten Welle, die ihre Fuesse umspuelte, forttragen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-4920" title="strand-brasilien" src="http://surfhund.at/wp-content/uploads/2010/05/strand-brasilien.jpg" alt="strand-brasilien" width="550" height="200" /></p>
<p>Mit einem Laecheln machte sie sich auf den Rueckweg. Den Asteroiden auf ihrem Herzen hatte sie dem Mond mitgegeben und der Schwere in der Brust war kindliche Leichtigkeit und Trommelwirbel gewichen. Und als sie wenig spaeter auf Marcio und dessen Freunde traf, die ihr versprochen hatten, sobald es Wind gaebe, ihr das Kitesurfen beizubringen, war auch die letzte Schwermuetigkeit verflogen. Der Hunger kehrte  zurueck und sie nahm die Einladung gerne an am naechtlichen Fischpicknick teilzunehmen. Lange sassen sie beisammen. Das Feuer ging langsam aus. Die letzte Limone wurde in den Caipirinha gepresst und ein letztes Mal wurde Bob Marleys „No women, no cry“ auf der Gitarre zum Besten gegeben. Und dann war es still, nur das Meer sprach noch und der Mond schien noch gleich hell als in den Stunden zuvor. Und bevor sie schliesslich in der Haengematte mit einem „I love life“ Gefuehl einschlief, fluesterte ihr noch schnell der Wind ins Ohr, dass er morgen fuer sie zur Kitestunde wehen wuerde.</p>
<p><strong>Writer: Angelika Sagorz</strong><br />
<em><strong> Land: 9433 &#8211; Österreich</strong></em><em><strong><br />
</strong><strong>Kategorie: Reisebericht<br />
</strong></em></p>
<p><em><strong> </strong></em></p>
<p><img title="Sponsoren" src="../wp-content/uploads/2009/11/sponsoren13.jpg" alt="Surfhund Writers Contest 09 Sponsoren" width="50" height="100" /><a title="The Chillhouse - Surfcamp" href="http://thechillhouse.com/" target="_blank"><img title="The Chillhouse - Surfcamp" src="../wp-content/uploads/2009/11/chillhouse-logo.png" alt="The Chillhouse - Surfcamp" width="100" height="100" /></a><a title="Mission to Surf - Surfcamp" href="http://www.missiontosurf.at/" target="_blank"><img title="Mission to Surf - Surfcamp" src="../wp-content/uploads/2009/11/mission-to-surf-logo_011.png" alt="Mission to Surf - Surfcamp" width="150" height="50" /></a><a title="Dana Beanie" href="http://www.beaniedana.com/" target="_blank"><img title="Dana Beanie" src="../wp-content/uploads/2009/11/dana-beanie-logo_012.png" alt="Dana Beanie" width="100" height="50" /></a></p>
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		<title>Keep Surfing</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 11:11:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthi</dc:creator>
				<category><![CDATA[2 Regional]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
 Keep Surfing
Ein Film von Björn Richie Lob
Mit: Dieter Deventer, Eli Mack, Quirin Rohleder, Walter Strasser, Florian Kummer, Gerry Schlegel u.a.
ca. 91 Minuten / Deutschland 2009 / 1:1,85 / Dolby Digital
keep surfing folgt sechs Ausnahmesurfern auf eine Ausnahmewelle – und zeigt dabei Lebensentwürfe, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Als Sportler im Wetsuit teilen sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em> </em></p>
<div id="attachment_4894" class="wp-caption alignnone" style="width: 210px"><em> </em><em><a rel="attachment wp-att-4894" href="http://surfhund.at/keep-surfing/keep-surfing-logo"><img class="size-full wp-image-4894" title="keep-surfing-logo" src="http://surfhund.at/wp-content/uploads/2010/04/keep-surfing-logo.jpg" alt="Keep Surfing" width="200" height="150" /></a></em><p class="wp-caption-text">Keep Surfing</p></div>
<p>Ein Film von Björn Richie Lob<br />
<em>Mit: Dieter Deventer, Eli Mack, Quirin Rohleder, Walter Strasser, Florian Kummer, Gerry Schlegel u.a.<br />
ca. 91 Minuten / Deutschland 2009 / 1:1,85 / Dolby Digital</em></p>
<p><strong>keep surfing</strong> folgt sechs Ausnahmesurfern auf eine Ausnahmewelle – und zeigt dabei Lebensentwürfe, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Als Sportler im Wetsuit teilen sie die gleiche Leidenschaft, privat aber sind sie Informatiker, Kameramann oder Arzt. Nur einer verdient mit Surfen sein Geld, ein anderer hält sich mit dem Bau von Didgeridoos (Blasinstrumenten der australischen Aborigines) über Wasser, und der Letzte im Bunde betreibt einen Barbershop in Oregon.</p>
<p>Björn Richie Lob sind atemberaubende Aufnahmen der Wellenreiter gelungen, mit ebenso viel Geschick hat er seinen Protagonisten Geheimnisse entlockt, die sie sonst niemandem erzählen. Denn Lob ist einer von ihnen, selbst ein Flusssurfer und radikaler Individualist, der seinem Filmtraum bedingungslos folgt. Vor Ort war er in fünf Jahren Produktionszeit immer wieder Regisseur und Kameramann zugleich.</p>
<p>keep surfing ist ein junges und packendes Lifestyle-Abenteuer über München – das deutsche Mekka des Wellenreitens – und ein mitreißendes Plädoyer für den Mut zu ungebändigten Lebensentwürfen. Produziert von Tobias N. Siebert, dem Produzenten von „Die Geschichte vom weinenden Kamel“ (OSCAR®-nominiert in der Kategorie „Bester Dokumentarfilm 2005“), fängt keep surfing das Lebensgefühl und die Faszination des Surfens ein und zeigt Münchens wilde Seite. Der Soundtrack zur Welle kommt von Philip Stegers aka „Lee Buddah“. Der Score verbindet den typischen Surfsound mit neuen Klängen und bietet dazu einige Entdeckungen wie die deutsch-schwedische Formation anna.luca.</p>
<p>Björn Richie Lobs Kinodebüt ist zugleich sein erster abendfüllender Dokumentarfilm und wurde bei seiner Weltpremiere auf dem Filmfest München 2009 mit dem Bayern 3 Publikumspreis ausgezeichnet.</p>

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		<title>Bali Surftrip</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 10:43:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthi</dc:creator>
				<category><![CDATA[4 Reiseberichte]]></category>
		<category><![CDATA[5 Nominierte Artikel]]></category>

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		<description><![CDATA[Writer: Kerstin Kofler
Seit Äonen oder dem vielgerühmten Anbeginn der Zeit, mindestens aber seit 1991 und dem Filmstart von „Gefährliche Brandung“ mit Neo und dem nicht tanzenden Patrick Swayze steht Surfen auf einem unerschütterlichen Fels der Coolness. Chillig. Flow. Relax. Yeah. In den Girly-Magazinen meiner Jugend (damaaals…) findet sich in der Auflösung des Psychotests „Welcher Boy [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4883" class="wp-caption alignnone" style="width: 210px"><a rel="attachment wp-att-4883" href="http://surfhund.at/bali-surftrip/surfverletzung"><img class="size-full wp-image-4883" title="surfverletzung" src="http://surfhund.at/wp-content/uploads/2010/04/surfverletzung.jpg" alt="Writer: Kerstin Kofler" width="200" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Writer: Kerstin Kofler</p></div>
<p>Seit Äonen oder dem vielgerühmten Anbeginn der Zeit, mindestens aber seit 1991 und dem Filmstart von „Gefährliche Brandung“ mit Neo und dem nicht tanzenden Patrick Swayze steht Surfen auf einem unerschütterlichen Fels der Coolness. Chillig. Flow. Relax. Yeah. In den Girly-Magazinen meiner Jugend (damaaals…) findet sich in der Auflösung des Psychotests „Welcher Boy passt zu dir“ neben altgedienten Stereotypen wie Softie, Gangsta, Partyboy und Klassenclown auch der braungebrannte, blondgelockte, muskulöse Surferboy. Für den Hauch Exotik sorgt die blauen Wellen im Hintergrund. An selbigen fehlt’s einem natürlich, wenn man nicht an den Stränden dieser Welt, sondern in einem langweiligen Städtchen im Süden Österreichs aufwächst. Verzaubert vom Mythos spart man sich aber jeden Cent vom Mund ab und fliegt nach 20 qualvollen Jahren Seewasser endlich gen tropisches Wellenparadies. Wer hier jetzt was von einem sensationellen Surf-Talent lesen will, kann gleich aufhören. Jetzt kommt, wie ich das Surfboard vergewaltigte. Oder umgekehrt. Und los!</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-4885" title="surfkurs" src="http://surfhund.at/wp-content/uploads/2010/04/surfkurs.jpg" alt="surfkurs" width="550" height="200" /></p>
<p>Bali ist sensationell, und wer schon mal dort war und kein australischer Pauschaltourist ist, wird dem wohl zustimmen. Bali’s Surfschulen sind zahlreich und werden von ewig lächelnden Balinesen betrieben, die einem nach Anmeldung einen eierschalefarbenen Calimero-Helm aufs Köpfchen knallen. Womit sämtliche soeben gepriesene Coolness passé ist, weil es sich eben nicht um einen Sombrero handelt. Als würde sich das hedonistische Gemüt dadurch nicht bereits geprügelt genug fühlen, bekommen auch noch alle Anwesenden einheitliche Board-Shorts und Sleeves um endgültig das Pfadfinder-Feeling aufflackern zu lassen. Lektion 1: Leg dich aufs 100m lange Board und lass dich von der Welle wieder an Land spülen. Juhu, das klappt! Stolz durchströmt alle 167 Längen-Zentimeter des Körpers, nur eingebremst durch die außerordentlich mühsame Anstrengung, mit den kurzen Beinchen gegen die Strömung anzukämpfen, um wieder auf die erforderliche Tiefe zu kommen. Lektion 2: Aufstehen. If you don’t make it, you won’t pay for it. Haha! Mit dem diabolischem Plan im Kopf, mich eine Woche lang dumm zu stellen und quasi heimlich und vor allem gratis surfen zu lernen, war’s vorbei, als mich der Ehrgeiz gepackt hat. Nach 2 Litern Wasser im Magen und der sensationellen Erkenntnis, dass der Helm zwar ein optischer Supergau, aber deutlich stoßsicherer als z.B. ein Sombrero ist, kann ich wahrhaft behaupten: ich stand. Am Surfboard. Im Wasser. Und nur, weil’s white water war, heißt das nicht, dass es keine Welle war. Es war eine Welle – und ich hab sie gesurft. Von glänzender Motivation gepackt, werf’ ich mich sogleich in die knietiefen Fluten und versuche vergebens bauchnabeltief zu kommen. Kralle mich äffchengleich mit den Zehen im Boden fest, was nix bringt, weil Sand nun mal eine ziemlich bewegliche Materie is’. Naja. Irgendwann bekommt einer der Surf-Guides Mitleid, grinst mich an und erklärt mit Händen und Füßen ich solle mein Kanu besteigen damit er mich hinausschieben kann. So Schlepplift-mäßig. Da ich als Österreicherin selbstverständlich dem Winter(board)sport fröne und die gelebte Faulheit aus vergangenen Wintern kenne, lass’ ich mich eben chauffieren. Allerdings stellt der Arbeitsfaktor Mensch stets ein nicht berechenbares Risiko dar, in meinem Fall durch die Fehleinschätzung einer Wellenhöhe. Während mein Surfboard zwar durch sanften Druck auf das Hinterteil recht schnell, dennoch lässig das Wasserhindernis überwindet, befindet sich mein Körper plötzlich und ohne Vorwarnung in der Luft. Zwar nur zehn Zentimeter, also nix mit „Oooh, schau mal, die Menschen sind so winzig klein!“ oder „Erster ohne Hilfsmittel fliegender Mensch der Geschichte!“ aber immerhin. Ich musste ja, Newton sei’s gedankt, wieder landen. Auf meinem Surfboard. Das in der Zwischenzeit aber 20 Zentimeter Weg zurückgelegt hatte, wodurch mein großer Zehennagel Bekanntschaft mit der Kanu-Kante schloss. Dürfte ihm nicht so zugesagt haben, vor lauter Schreck hat er nämlich beschlossen, mich mit einer Fleischwunde allein in Legian im Meer zu lassen, um sich allein auf die Suche nach neuen Abenteuern zu begeben. Au.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-4884" title="surfcamp" src="http://surfhund.at/wp-content/uploads/2010/04/surfcamp.jpg" alt="surfcamp" width="550" height="200" /></p>
<p>Was dann kam war viel Zeichensprache, in der ich auch noch beeinträchtig war, weil mir ein Fuß zum gestikulieren fehlte. Das Blut hat allerdings seine eigene Sprache gesprochen. Aufgeregte Balinesen hüpften um mich rum, was mich ziemlich neidisch gemacht hat. Wollte auch hüpfen. Nach einem viertelstündigen Balztanz schafften sie es tatsächlich, mich im noch wahnwitzigeren Fahrstil als sonst in eine Ambulation zu chauffieren. Dort ging das einseitige balinesische Rumgehopse munter weiter, bis mein Zeh zugespritzt, betäubt und eingemummt die Praxis verlassen durfte, und ich hinterher. Wer glaubt, dass dies noch vorm Anfang das Ende eines phantastischen neuen Lebensstils ist, der irrt. Natürlich hab ich mich bemitleiden lassen, meinen Schmerz in Unmengen Storm Beer ertränkt, das Füßchen in mehrere, in Bali gottlob zahlreich vorhandene, heilige Quellen getaucht und am Ende stand ich sogar am Malibu. Und durfte fühlen, dass das geilste, schönste, sensationellste Gefühl der Welt jener Moment ist, in dem du eine Welle anpaddelst und merkst, dass sie dich hat. Aber das ist eine andere Geschichte, für den nächsten Contest… <img src='http://surfhund.at/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Writer: Kerstin Kofler</strong><br />
<em><strong> Land: 1200 &#8211; Österreich</strong></em><em><strong><br />
</strong><strong>Kategorie: Reisebericht<br />
</strong></em></p>
<p><em><strong> </strong></em></p>
<p><img title="Sponsoren" src="../wp-content/uploads/2009/11/sponsoren13.jpg" alt="Surfhund Writers Contest 09 Sponsoren" width="50" height="100" /><a title="The Chillhouse - Surfcamp" href="http://thechillhouse.com/" target="_blank"><img title="The Chillhouse - Surfcamp" src="../wp-content/uploads/2009/11/chillhouse-logo.png" alt="The Chillhouse - Surfcamp" width="100" height="100" /></a><a title="Mission to Surf - Surfcamp" href="http://www.missiontosurf.at/" target="_blank"><img title="Mission to Surf - Surfcamp" src="../wp-content/uploads/2009/11/mission-to-surf-logo_011.png" alt="Mission to Surf - Surfcamp" width="150" height="50" /></a><a title="Dana Beanie" href="http://www.beaniedana.com/" target="_blank"><img title="Dana Beanie" src="../wp-content/uploads/2009/11/dana-beanie-logo_012.png" alt="Dana Beanie" width="100" height="50" /></a></p>
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		<title>Nur die Welle zählt</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 09:02:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthi</dc:creator>
				<category><![CDATA[4 Reiseberichte]]></category>
		<category><![CDATA[5 Nominierte Artikel]]></category>

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		<description><![CDATA[Writer: Jeanette Fuchs
Man sagt &#8216;Du bekommst deine erste Welle und nichts ist mehr wie zuvor&#8217;. Vor mir tost die schaumige Brandung, ‚Swell’ würde das der versierte Surfer nennen. Ich stecke in einer glatten Hülle aus Neopren, die den Wind von meiner Haut abhält und habe plötzlich eine klare Vorstellung, was dieser Satz bedeuten könnte.
Ich spüre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4861" class="wp-caption alignnone" style="width: 210px"><a rel="attachment wp-att-4861" href="http://surfhund.at/nur-die-welle-zaehlt/writers-contest-jeanette-fuchs-vorschau"><img class="size-full wp-image-4861" title="writers-contest_jeanette-fuchs_vorschau" src="http://surfhund.at/wp-content/uploads/2010/04/writers-contest_jeanette-fuchs_vorschau.jpg" alt="Writer: Jeanette Fuchs" width="200" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Writer: Jeanette Fuchs</p></div>
<p>Man sagt &#8216;Du bekommst deine erste Welle und nichts ist mehr wie zuvor&#8217;. Vor mir tost die schaumige Brandung, ‚Swell’ würde das der versierte Surfer nennen. Ich stecke in einer glatten Hülle aus Neopren, die den Wind von meiner Haut abhält und habe plötzlich eine klare Vorstellung, was dieser Satz bedeuten könnte.</p>
<p>Ich spüre die Kräfte des Atlantiks, die frische Meeresbrise peitscht in mein Gesicht und macht mir klar, dass das hier nicht die Adria ist. Hier ist die Brandung der Kämpfer, hier stellt man sich den Naturgewalten. Schwimmen, Sonnenschirmreihen? Fehlanzeige. Hinten in den Dünen haben wir unser Lager aufgebaut. Da liegen keine ausgebreiteten Strandtücher, höchstens ein paar achtlos in den Sand geworfene Rucksäcke, Zinkcreme und Surfwachs und der Erste-Hilfe-Beutel der Surfcrew. Erste Hilfe? Braucht man die? Ein Blick auf die Wellen, die sich breit und mächtig am Horizont aufbauen, geben die klare Antwort auf diese vorsichtige Frage. Es wird erzählt, erst letzte Woche hätte sich jemand mit der eigenen Finne fast den Kopf halbiert. Eine aufgeblasene Story, die im Camp seit Tagen herumgeistert, wahrscheinlich nur eine Platzwunde, aber nicht einmal die möchte ich haben.</p>
<p>Angst und Ehrfurcht machen sich breit, als der Ausläufer einer kalten Woge meine nackten Füße, die noch nichts ahnend im Sand stecken, umspült. Komischerweise denke ich an Kate Winslet und die sinkende Titanic. Ich mache drei oder vier Schritte, stehe nun bis zu den Knien im unruhigen Wasser. Ich spüre, wie es sich seinen Weg zwischen Neopren und Haut bahnt, ganz langsam von den Knöcheln nach oben und später auch die Arme entlang. Ein dünner salziger Film, der sich durch die eigene Körpertemperatur erwärmt und den Körper vor dem Auskühlen bewahren soll. Ohne Anzug geht hier keiner rein.</p>
<p>Ich gehe weiter, stehe jetzt fast bis zur Hüfte im Ozean, aufgewühlte Algen färben ihn beängstigend dunkel. Zwischen heranrollenden, schaumigen Wellen – Weißwasserwalze nennt sich das im Surfjargon, so viel weiß ich schon &#8211; sehe ich eine große, dunkle Dunstwolke am Horizont aufziehen, die das dreidimensionale Bild von Himmel und Meer verzerrt. Ich schwanke, verliere etwas das Gleichgewicht, meine Zehen tasten nach dem Untergrund. Ich konzentriere mich wieder auf mich, das Board und das, was unmittelbar um mich passiert.</p>
<p>Es ist Juni, so etwas wie Sommer in Portugal. Die Mischung aus rauhem Irland und einem Hauch Karibik hat etwas Skurriles. Ich frage mich, ob es vielleicht besser gewesen wäre, auf Hawaii oder Bali Wellenreiten zu lernen. In einer lässigen Surfshort würde ich mich wahrscheinlich gerade bei 30 Grad auf gemächlichen Wellen mit Badewassertemperatur auf einem Surfboard räkeln. Doch es hat mich nach Peniche verschlagen, ein Örtchen nördlich von Lissabon, von dem ich zuvor noch nie gehört habe, von dem unberührten Fleckchen namens Baleal noch viel weniger. Wer hier vorbeikommt, hat irgendetwas mit dem Surfen zu tun oder tut zumindest so als ob. Selbst die alte Frau aus dem Fischrestaurant trägt ein Ripcurl-Shirt und an der Wand prangt ein Poster von Kelly Slater und wer es wirklich ernst meint, lässt sich hier von Meister-Shaper Gero sein persönliches Board anfertigen. Haute Couture für den Ritt auf den Wellen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-4868" title="wellensurfen" src="http://surfhund.at/wp-content/uploads/2010/04/wellensurfen.jpg" alt="wellensurfen" width="550" height="200" /></p>
<p>Die nächste Weißwasserwalze erfasst mich. Mein Gesicht ist nass, meine Haare auch und ich spüre, wie ein kleiner Salzwasserbach unter dem Anzug über den Hals hinunter zum Bauch läuft. Ich kann nicht beurteilen, ob mein Herz schneller oder langsamer schlägt als sonst, ich weiß nur, dass irgendetwas anders ist. Ich denke über nichts mehr nach, fast wie versteinert betrachte ich die feine Linie zwischen Himmel und Wasser, das Board schwimmt dicht neben mir auf der Oberfläche, die Leash bewegt sich im Wasser wie ein hyperaktiver Aal, der sich an meinem linken Knöchel festgebissen hat.</p>
<p>Im Geiste gehe ich die Schritte des Take-Offs durch. Der magische Moment, bei dem man sich vom Board erhebt und zumindest für Sekunden in eine andere Dimension übergeht, die Welt vergisst, abhebt und eine Überdosis Endorphine den Körper überschwemmt. ‚Stoked’ wie der Surfer sagt. ‚Wisst ihr was Surfen ist?’ hat Mikey, unser Surfcoach gefragt. ‚Paddeln. Paddeln und nochmals Paddeln. Ich werdet mehr Zeit mit dem Rauspaddeln verbringen als surfend auf einer Welle.’ Wir sitzen kreisförmig im Sand und schweigen. Will man das? Macht das überhaupt Spaß? Wie wär’s mit Tennis oder warum nicht Golfen? Mikey fährt fort: ‚Doch die vielleicht 15 oder, wenn ihr Glück habt, 20 Sekunden auf der Welle, ihr könnt es mir glauben, sind jede Mühe wert!’</p>
<p>Ok, wir haben es hier mit Vollblutsurfern zu tun. Typen, die sich für nichts anderes als Surfen interessieren, die Autos nur dazu haben, um ihre Boards artgerecht zu transportieren, alte Pick-up’s oder rostige VW-Busse. Ich gehe stark davon aus, dass der polierte Bentley, den ich letztes Jahr mit professionell aufgeschnallten Surfboards durch Manhattan Beach fahren sah, eine globale Ausnahme war. Ein echter Surfer lebt spartanisch, überall ist Sand, auf dem Boden, auf dem Sofa und im Bett (sagt man <img src='http://surfhund.at/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> . Er läuft drei Jahre auf ein und denselben abgetretenen Flip-Flops und wäre er im Besitz eines Schrankes, würde man darin mehr Outfits aus Neopren als aus Baumwolle finden. Manchmal holt er sich einen neuen Kick, vielleicht beim Fallschirmspringen. Jegliches anderes Verlangen wird ausgeblendet. Keine Villa, keine Luxusgüter, keine Altersvorsorge. Er vergisst selbst die Frau seines Lebens für die eine Welle. Das ist kein Klischee, das ist ein Naturgesetz. Wer „The Surf“ von Daniel Duane gelesen hat, weiß das.</p>
<p>Langsam wird es ernst. Jetzt gibt es kein zurück mehr. Mit Schwung ziehe ich mich auf mein Board und klammere mich daran fest. Ich bin angespannt und fühle mich ausgeliefert. Atlantik, sei nett zu mir! Paddeln, paddeln, paddeln. Ich fühle mich frei, vergesse mein gesamtes Leben, den Alltag, der nun weit hinter mir zu liegen scheint. Dabei fällt mir ein Satz aus dem Buch ein: <em>‚Es bedeutet zwar eine Erleichterung, das Leben zu entdecken, das man am liebsten leben will, aber man bekommt auch Angst, wenn man die Bedürfnisse der Seele erkennt &#8211; wie soll man sie dann noch verleugnen können?’</em></p>
<p>Der Atlantik macht es einem wahrhaft nicht leicht, das Line-up, die imaginäre Linie hinter den brechenden Wellen zu erreichen, schon gar nicht an einem Tag wie diesem. Es kostet mich Kraft und Überwindung, durch laute und unberechenbare Wassermassen, die in sich zusammenstürzen, hindurch zu tauchen. Unter Wasser habe ich das Trockentraining vor Augen, bei dem Mikey die Wirkung verschiedener Wellen mit Sandburgen und das Surfboard mit einem kaputten Muschelstück simulierte. Irgendwann sitze ich erschöpft und leicht zitternd auf meinem Board und überlege auf welche Weise ein Hai wohl meine baumelnden Beine im Wasser wahrnehmen könnte.</p>
<p>Ich bin stolz dass ich es bis hierher geschafft habe, aber Angst und Ehrfurcht sind hier draußen immer noch meine einzigen Begleiter. Unter mir spüre ich die Kraft großer, weitläufiger Wogen, die mich auf und abschaukeln. Mein Geist ist völlig frei und meine Gedanken fixieren sich auf die nächste heranrollende Welle, die die meine sein könnte. Ich könnte es schaffen, wenn ich den richtigen Moment nicht verpasse. Ich muss meine verbleibenden Kräfte bündeln und mich mit einem Schwung vom Brett abheben. Es muss schnell gehen. Sehr schnell. Es muss perfekt sein. Nichts als die Welle zählt, du darfst nicht gegen sie ankämpfen, du musst mit ihr atmen und eins mit ihr werden. Angespannt liege ich auf dem Board, die Ellenbogen an meine Rippen gepresst. Ich werfe einen letzten Blick zurück über meine Schulter und sehe, wie sie auf mich zukommt. Ich weiß, in weniger als 15 Sekunden ist nichts mehr wie es war.</p>
<p><strong>Writer: Jeanette Fuchs</strong><br />
<em><strong> Land: 5020 &#8211; Österreich</strong></em><em><strong><br />
</strong><strong>Kategorie: Reisebericht<br />
</strong></em></p>
<p><em><strong> </strong></em></p>
<p><img title="Sponsoren" src="../wp-content/uploads/2009/11/sponsoren13.jpg" alt="Surfhund Writers Contest 09 Sponsoren" width="50" height="100" /><a title="The Chillhouse - Surfcamp" href="http://thechillhouse.com/" target="_blank"><img title="The Chillhouse - Surfcamp" src="../wp-content/uploads/2009/11/chillhouse-logo.png" alt="The Chillhouse - Surfcamp" width="100" height="100" /></a><a title="Mission to Surf - Surfcamp" href="http://www.missiontosurf.at/" target="_blank"><img title="Mission to Surf - Surfcamp" src="../wp-content/uploads/2009/11/mission-to-surf-logo_011.png" alt="Mission to Surf - Surfcamp" width="150" height="50" /></a><a title="Dana Beanie" href="http://www.beaniedana.com/" target="_blank"><img title="Dana Beanie" src="../wp-content/uploads/2009/11/dana-beanie-logo_012.png" alt="Dana Beanie" width="100" height="50" /></a></p>
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