Dana BeaniesIhre Werbung auf Surfhund

Sebastian Steudtner aus Nürnberg gewinnt den Billabong XXL Global Big Wave Awards in Los Angeles

von Matthi

Sebastian Steudtner

Sebastian Steudtner

- Mit einer 66 Fuß hohen Welle (20 Meter) sichert sich der 25-Jährige den Award für die größte Welle des Jahres -

Steudtner ist der erste Deutsche und sogar der erste Europäer, der einen XXL Award gewinnen kann!

Die Billabong XXL Global Big Wave Awards wurden 2010 bereits zum 10. Mal verliehen. Jedes Jahr im April werden die Surferinnen und Surfer geehrt, die in den vergangenen 12 Monaten die größten, gefährlichsten und spektakulärsten Wellen geritten sind. In diesem Jahr wurden in insgesamt sieben verschiedenen Kategorien die Gewinner vor rund 2.000 geladenen VIPS aus der Surfindustrie bekannt gegeben und mit Prämien in einem Gesamtwert von US$130.000 belohnt.

Sebastian Steudtner surfte am 07. Dezember 2009 eine 20 Meter hohe Welle in Jaws vor der Küste von Maui auf Hawaii und gewinnt damit den Award für „Biggest Wave“ bei den Billabong XXL Global Big Wave Awards in Los Angeles, Kalifornien. Steudtner ist damit der erste Europäer, der diesen Titel für sich beanspruchen kann. Vor über 2.000 geladenen Gästen aus der Surfindustrie überreichte die Familie um Surfer Christian Fletcher Sebastian den Siegerscheck über US$ 15.000.

Steudtner dankte anschließend seinen Freunden und Bekannten auf Hawaii, bei denen er die letzten Jahre gelebt hat, und schickte dann noch ein paar Worte auf Deutsch an seine Mutter in die Heimat. In einem Interview sagte der Nürnberger über den Tag als er die Welle gesurft ist: „Es war schwierig an diesem Tag die großen Wellen zu bekommen, weil sehr
viel los war und nicht so viele große Wellen durchgekommen sind. An den beiden Tagen auf Maui waren die Wellen generell nicht „so groß“, nur selten kamen richtig große Wellensets rein. Jedes davon hat sich bei der Nominierung der Billabong XXL Awards letztendlich durchgesetzt.” Neben Sebastian Steudtner waren noch der Australier Ross Clarke-Jones, der Brasilianer Danilo Couto sowie die beiden Hawaiianer Makua Rothman und Ian Walsh für den „Biggest Wave“ Award nominiert. Alle fünf Surfer hatten sich mit
einer Wellen in Jaws für diese Kategorie qualifiziert.

Angesprochen auf seinen Sieg äußerte sich der Nürnberger so: “Für mich bedeutet der Erfolg hier zunächst einmal primär, dass ich international Annerkennung für meine Leistung bekomme. Natürlich kann es auch sein, dass das für mich ein Sprungbrett zu möglichen Sponsoren usw. ist und ich mich so richtig auf den Sport konzentrieren kann.”

Die höchstdotierte Kategorie des Abends, der „Ride of the Year“, gewann Grant „Twiggy“ Baker mit einer Welle in Mavericks vor Kalifornien im Februar diesen Jahres. Der Südafrikaner zeigte nicht nur einen spektakulären Ride auf dieser Monsterwelle, sondern er erwischte diese Welle zudem nur durch die Kraft seiner Arme und nicht durch die Unterstützung eines Jetskis.

Der 36-Jährige war mit verschiedenen Wellen für die Awards 2010 in fast allen Kategorien nominiert, konnte sich letztendlich aber „nur“ in der Königsdisziplin „Ride of the Year“ behaupten. Baker gewann schon im Vorjahr die Awards für „Biggest Wave“ und „Mens Performance“ und untermauert nun mit seinem Sieg 2010 seine Ausnahmestellung unter den Big Wave Surfern.

Bereits zum vierten Mal in Folge konnte die Brasilianerin Maya Gabeira den „Women Performance“ Award gewinnen. Die erst 23-jährige Surferin aus Rio beeindruckt seit Jahren die Surfwelt mit unglaublichen Bildern von sich in riesigen Wellen rund um den Globus. ″Es war eine lange Saison mit vielen Ups und Downs für mich“, sagte sie bei der Award Verleihung. ″Aber dennoch war es durch all die fantastischen Sessions auch ein sehr inspirierendes Jahr. Ich bin stolz zu dieser Gruppe von Auserwählten dazu zugehören. Big Wave Surfen ist mein Leben.″
Der Hawaiianer Shane Dorian war an diesem Abend für zwei Awards nominiert. Bei dem Award für „Ride of the Year“ musste er noch seinem Teamkollegen Grant Baker den Vortritt lassen, aber in der Kategorie „Mens Performance“ durfte der 37-Jährige den Siegerscheck dann selber in Empfang nehmen. Der „Mens Performance Award“ geht an den Surfer, der über die gesamte Saison an unterschiedlichen Big Wave Spots große Wellen gesurft hat und dabei sein Talent in extremen Situationen unter Beweis gestellt hat.

Alle Gewinner der Billabong XXL Global Big Wave Awards
Biggest Wave (US$ 15.000 + Honda Jetski)
Sebastian Steudtner, Nürnberg, Deutschland
Jaws, Maui/Hawaii, 07. Dezember 2009


Ride of the Year (US$ 50.000)

Grant ″Twiggy″ Baker, Südafrika
Mavericks, USA, 13. Februar 2010
Monster Tube (US$ 5.000)
Raimana Van Bastolaer, Tahiti
Teahupoo, Tahiti, 17. März 2010
Mens Performance (US$ 5.000)
Shane Dorian, HAW


Women Performance (US$ 5.000)

Maya Gabeira, Brasilien
Monster Paddle (US$ 15.000)
Shawn Dollar, USA
Mavericks, USA, 13. Februar 2010
Verizon Wipeout (Sponsorenpreis)
Brook Phillips, Australien
Shipstern Bluff, Australien, 19. Oktober 2009

Text & Foto www.billabongxxl.com

Werbung

1 Kommentar zu „Sebastian Steudtner aus Nürnberg gewinnt den Billabong XXL Global Big Wave Awards in Los Angeles“

  1. janis sagt:

    inzwischen kann man auch in seinem hometown nürnberg surfen, zwar nicht so große wellen aber um ein bischen spass zu haben und surf-feeling zu bekommen reichts allemal;)

    einfach mal auf youtube schaun (surfen pegnitz nürnberg).

    viel spass und keep on surfin´

    ps hier noch mal der link: http://www.youtube.com/watch?v=SHzWHGnMEnU

Surfhund

Kommentieren

Comment moderation is enabled. Your comment may take some time to appear.


Werbung
Get Adobe Flash playerPlugin by wpburn.com wordpress themes