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Surftrip Morocco Winter 2009

von Matthi

Writer: Dominik Miernik

Writer: Dominik Miernik

Dezember mit Sonne, Wellen und noch bei über 20 Grad? Und das noch in Europa? Naaaa, schreiben wir mal lieber: fast in Europa :- ) Paar Kilometer weiter südlich in Morocco war das alles zu haben :- ) Für nur eine Woche verließ ich Europa und fand mich nach knapp 5 Stunden Flug am 5/12 erstmals in Afrika wieder. Die Zeit kam Claudi & Jalal in ihrem Paradies in Tamrhakht zu besuchen und vor meinem 30.Geburtstag in Deutschland zu flüchten :- ) Über ein Jahr lang hatten wir uns schon nicht mehr gesehen und die Freude war groß. Mein Fussi wollte auch nicht mehr nur das trockene Segnen nach meinem Bruch vor knapp 2 1/2 Monaten in Denmark. So feierten wir das Wiedersehen mit einem zappeligen Fuß wenig später in der Nähe vom Devils Rock bei knapp über kopfhohen Wellen. Etwas sehr wackelig surfte ich meine ersten Wellen in Afrika und bekam am Abend eine “Stützsocke” verpasst. Mit 3.2mm Nassanzug am day1 fühlte ich mich im Heaven :- )

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Im Vorfeld meiner Reise beschäftigte ich mich nicht sonderlich viel mit dem Land. Vor Ort überraschten mich die vielseitigen Standarts von Steinzeit bis Hight-tech, von vermummten Marokkanerinnen bis hin zu den wohl noch wenigen Damen in Bikinis. Ebenso weit gestreut gings auf den Straßen zu. Ein lebendiges oft für deutsche Verhältnisse sehr chaotisches Museum von uralt Vehicle – sei es auf zwei, vier oder mehr Rädern – bis gerade aus dem Showsalon entlassen, traf sich gemeinsam fast alles fahrbare auf größtenteils guten marokkanischen Straßen wieder und sorgten freilich für fließendes Chaos. Insgesamt nur zwei Eselskarren bekam ich während meiner Morocco-Zeit zur Ansicht :- )

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Das dortige Leben mit Händlern am Strand, mit dem wohl nur einzigen Strand-Kamel für die nähere Umgebung, das leckere gute Essen und die freundlichen Einwohner hinterließen mir einen sehr sympathischen Eindruck von dem Land in Nordafrika. Die sehr guten Wellen, unsere Sonne und die Temperaturen taten ihr restliches bei tagsüber bis zu 30 Grad und nachts um die 10 Grad. Die Vegetation in der Region um Agadir ist keinesfalls wüstig wie vorher angenommen, viel mehr trocken mit Gräsern, Sträuchern und vereinzelten Baumbewuchs.

Einzig der fehlende Respekt der eigenen Umwelt gegenüber verpasste mir schnell einen Dorn in’s Auge. Müll am Strand, in den Straßen….stimmten mich ein wenig traurig. Schlussendlich wurde mein Gesamtbild durch das Hostel von Claudi & Jalal mit viel Farbe gefüllt: mein Domizil für die Woche verzauberte meine Sinne nicht nur mit seinem traumhaften Blick über Spot-douze, Banana-Beach, Devils Rock bis Anchor Point & Killer Point und andere, sondern auch durch seine sehr schöne 4-Stöckige Architektur und den Sternenabenden auf dem Dach.

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Surfen, Surfen, Surfen. Jeden Tag paddelte ich raus um Wellen zu reiten bei Swell von kopfhoch bis über 5 Metern. Körperlich fertig war ich wohl schon am Tag 3 nach meiner langen Pause. Doch wann würde ich wohl das nächste Mal bei solchen Bedingungen raus können? – Kein bis wenig Wind, glassy…einfach unbeschreiblich mir als wohl mehr Windsurfer (Psst: noch ;- ) in Swell-Wellen zu Paddeln….. – Also blieb mir nix anderes übrig als weiter zu Surfen :- ) Killer Point mit seinen Orca Geschichten wurden mir erst nach meinem ersten Surf Nahe gebracht – guat den Stormrider erst nach der Reise zu lesen. Die schnelle right von Banana-Beach, der ich nur selten entkam :- ) Mein Geburtstagssurf :- ) Meine ersten Tubes-Views aus nächster Umgebung, leider mit dem falschen Board an diesem Tag ;- ) Unser Spot mit den langen Longboardrides. Das Wahre Face von Devilsrock bekam ich an unserer letzten gemeinsamen Session vorgestellt. Undundund… :- ) Abschließend bleibt noch zu erwähnen, dass am letzten Tag die Zeit reif war Anchor Point mit meinem Longboard bei über 3 Metern zu Surfen ;- ) Nun bin ich ermächtigt mein Geburtstagsgeschenk am Leibe zu tragen :- ) Danke Jalal.

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Für die auch Windsurfer: Gute 4 Windstärken erlebte ich einzig am Abreisetag, sonst wehte nur ein laues Lüftchen. Windsurf-Locals: Fehlanzeige. Hin und wieder solls auch in dieser Region winden, doch häufiger knallt es im Norden oder Süden habe ich mir sagen lassen. Für meine Zeit in Morocco vermisste ich mein Windsurfgerödel nicht im Geringsten, allerdings die Vorstellung hier mit dem Windsurfer schlitzen zu gehen, überkamen mich aber dennoch :- )

Vielen Dank nach Morocco mit Grüßen an Sina, Claudi, Jalal, Anders & und die anderen Dudettes und Dudes :- ) Ich werde euch wieder Besuchen kommen. Mein Herz wurde in nur ein paar Tagen bei euch in Afrika erobert.

Hang5,
Dominik aka aquaman ;- )

Ps: Auf der Rückfahrt kurz vor Ende meiner Reise in Kiel empfingen mich die ersten Schneeflocken. Thanx mama nature for your support too.
Dominik empfiehlt: Claudis und Jalals Hostel(surfdesnations.com) & surfersdreamland.de

Writer: Dominik Miernik
Land: 24149 – Deutschland
Kategorie: Reisebericht

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