Roti Reisebericht von Clara Zeisig5.Internationaler Murbreak Surf Contest

The Feeling of Water

von Matthi

Writer: Michael Cerny

Writer: Michael Cerny

„Ich surfe nicht, um ein paar Wellen zu kriegen.
Ich surfe, um im Wasser neu geboren zu werden.“

Es hat dich wieder. Gefangen, erfüllt und hingerissen bewunderst du die vor dir liegende Landschaft. Beigefarbener Sand knirscht unter deinen nackten Füßen, während du den Blick zum Horizont richtest. Die an- und abschwellenden Gezeiten scheinen bis in die Ewigkeit zu laufen, keine Begrenzung ist in Sicht. Kleine Hügel erheben sich und wachsen zu stattlichen Bergen heran, bevor sie in einem Getöse aus Lärm und Schaum in sich zusammenbrechen. „Am Puls des Lebens“, denkst du dir lachend, während ein Windhauch Sandkörner wie Puderzucker über deine hellen Zehen weht.

Schon lange warst du der Natur nicht mehr so nahe wie jetzt. Gierig saugst du die frische Seeluft in die Lungen, willst alles in dich aufnehmen, sie schmecken, bis du fast glaubst, jeden Moment platzen zu müssen. Dein Körper bebt und prompt bläst du die angehaltene Luft wieder in die Welt hinaus, lässt sie zurück aufs Meer ziehen, wo sie hergekommen ist.

michael-cerny sonnenuntergang

Ein Jahr ist vergangen, seitdem du das letzte Mal Salzwasser auf deinen rauen Lippen schmecken konntest. Voller Sehnsucht hast du gearbeitet und gespart, noch eiserne Reserven angegriffen, nur um dir das zu holen, was deine Seele braucht. Surfen, Wasser, Wellen und ja, nur den Augenblick auszukosten, wie einen guten Tropfen Wein.

Indonesien, Bali-Ostküste: irgendwo. Es ist einer der größten Swells des Jahres und selbst Einheimische betrachten voller Respekt die wild aufschäumende See. Doch wie um dich gnädig zu stimmen, lässt der an Land tosende Wind kurz nach und der Blick aufs Meer offenbart eine schimmernde Sichel. „Hey, sieh dir das A-Frame an!“, schreit ein offenbar deutscher Surfer seinen Kollegen zu. Und tatsächlich, eine gebogene, hufeisenförmige Welle fließt erst gemächlich, dann scheinbar Geschwindigkeit aufnehmend, auf uns zu. Wie geschmolzenes Silber leuchtet sie in der Morgensonne und blitzt über dem azurblauen Meer auf. Umrahmt von hellen, gar lichten Blautönen des Himmels formt sie sich zu einem Gemälde, das dann, als sei es sich seiner Bewunderer bewusst, wie ein Faustschlag, hart aufs Wasser schlägt. Der silberne Wellenbogen ist plötzlich verschwunden, geblieben ist eine sich heran wälzende Front aus Schaum, die dich an „Waschgänge“ vergangener Sessions erinnert.

wellenreiten

„Auf das habe ich gewartet, was für Bedingungen!“, drängt sich dir auf und vor lauter Vorfreude spürst du dein Herz in der Brust schlagen, während sich die Strahlen der aufgehenden Sonne in deinen leuchtenden Augen reflektieren.

Der Moment verfliegt, als du auch schon schlendernd zu deinem erst kürzlich geliehenen Moped spazierst und die Halterungen löst, welche dein Surfboard seitlich an dem kleinen Flitzer befestigen. Auf Bali bewegt man sich in dem täglichen Chaos am schnellsten, je weniger Platz man benötigt. Hupkonzerte und Schlaglöcher gehören zum Alltag, doch den ersten Adrenalinschub des Morgens hast du bereits hinter dir.

Bedächtig, fast anmutig lenkst du deine Bewegungen; du sparst Zeit, willst dich mental vorbereiten. Schließlich liegt dein „Ein und Alles“ vor dir, schneeweiß glänzend, wetteifert es mit den vorbeiziehenden Wolkenfetzen; eine Vollendung aus Form und Funktion. Hergestellt aus dem Kunststoff Epoxy, vereint es geringes Gewicht mit robuster Bauweise und hat dich schon so manche Welle in rasanter Geschwindigkeit bewältigen lassen. Einem Ritual gleich widmest du dich dem letzten Feinschliff des Boards und reibst mit ruhigen Bewegungen deiner Arme Wachs auf die glänzende Oberfläche. „Early in the morning…“ summst du vor dich hin, während die Musik von Sublime direkt aus dem Ipod in deinen Körper zu springen scheint und die letzten müden Muskeln weckt. Es kann losgehen.

surfing equipment

Dein Körper ist wie elektrisiert, als du mit festem Schritt dem heranpreschenden Wasser entgegentrittst. „Jetzt!“, ruft dein Kumpel Alex, ein waschechter Brasilianer, der immer für jeden Blödsinn zu haben ist. „Yes, Start!“, rufst du und läufst dem dunkelblau schimmernden Horizont entgegen; ein Wettlauf gegen die Zeit. Du weißt genau, im Spiel der Natur liegt die See nicht mehr lange so trügerisch ruhig vor dir, wie gerade eben und erinnerst dich noch gut an die von dir oft unterschätzten zeitlichen Abstände. Die Sets, Abfolgen von Wellen, in der jede nachfolgende immer größer wird. Ein ständiges Höherschaukeln, bis sich die letzte und größte Welle, als „freak wave“, entlädt und jeden der nicht schnell genug war, mit sich reißt. Danach: weiße Stille. Schaumwalzen, die sich gen Strand verlaufen und eine glatte Oberfläche, die die vorangegangen Berge scheinbar Lügen straft.

Doch jetzt hast du die nötige Atempause, die du brauchst, um dich nicht wieder Hals-Über-Kopf am Strand gespült vorzufinden, nach dem Motto: „And here we go again!“

„Die Setpause wird nicht lang halten. Gib Gas, Mann!“, bringt Alex gerade noch heraus, ehe er sich aus dem hüfthohen Wasser auf sein Board wirft und die Arme pfeilartig ins Wasser schnellen lässt. Er nimmt rasant Geschwindigkeit auf und paddelt was das Zeug hält aufs offene Meer hinaus. Das Ziel: die Brechungszone, Land der Erlösung, das „Sit-in“ für Surfer auch Line-up genannt. Du springst auf dein Board, schiebst deinen Oberkörper auf die vom Wachs aufgeraute Oberfläche und pflügst, einem Freistilschwimmer gleich, Alex hinterher.

„Oh, oh, das sieht nicht gut aus“, denkst du, als es auch schon düster wird. Keine Sonnenstrahlen kitzeln mehr dein Gesicht, vielmehr realisierst du, dass die Pause, um aus der Brechungszone zu kommen, doch verdammt kurz war. „Gib Gas!“, formt sich in flammenden Buchstaben als letzte Warnung, vor deinem geistigen Auge, als dein Board auch schon in eine rasant zunehmende Schräglage übergeht. Dein Magen verkrampft sich, rebelliert, und lässt in der Sinnlosigkeit dieses Anliegens nicht mit sich verhandeln. „Verdammt, noch nicht jetzt, ich bin’s gleich, Komm schon!“, die letzten Gedanken schießen torpedogleich durch deinen Kopf und… gerade noch rechtzeitig durchbrichst du mit letzter Kraft, die fast brechende Lippe eines heran wogenden Giganten. Du hast es geschafft und die Spitze deines Boards durch die auftauchende Welle gedrückt. „Whoohooo, das war ja knapp, Mike“, grinst dir Alex entgegen und schwimmt auch schon weiter, der scheinbaren Sicherheit des Sit-ins, entgegen.

„O.k. schau, wir sind jetzt knapp am Peak der Welle und nach dem Typen sind wir dran“, kommentierst du munter die Situation. Fünf weitere Surfer, Alex und du sitzen im Line-up, nahe eines brodelnden Hexenkessels, der sich jeden Moment entladen kann. Die Wellen stellen sich gute dreieinhalb bis vier Meter auf, als würden sich gewaltige Tentakel aus den Tiefen des Meeres erheben, um dann mit Schwung auf die Oberfläche einzuschlagen.

Dein Blick schwenkt zum Land hin und offenbart geschwungene Formen in allen Farben. Geschätzte 500 Meter Luftlinie trennen dich vom nun goldgelb aufleuchtenden Sand, hinter dem Grüntöne in allen Schattierungen um deine Beachtung ringen. Folgst du der rauen Küstenlinie, beginnen die Farben im Morgendunst zu verfließen und erstrahlen wie zum Gruße: „Welcome to Paradise.“

„Du bist dran, gib Gas“, schreit Alex und gestikuliert heftig mit den Armen. In all deiner Bewunderung der atemberaubenden Umgebung, hast du eines fast vergessen… du bist jetzt am Peak, der Punkt wo die Welle bricht, und es geht los. Eine Wasserwand rollt, einer Urgewalt gleich, auf dich zu. Du drehst dein Board in Fahrtrichtung; dein Körper schnellt nach vorne und wie automatisch beginnst du zu paddeln. Alle Alarmglocken fangen in dir gleichzeitig zu läuten an. „Schneller, mach schon“, feuerst du dich selbst an, während du die anfangs versprühte Zuversicht suchen musst. „Oh, holy shit, was für ein Monster“, rufst du noch aus, als sich dein Board auch schon nach vorne neigt und du allmählich in die Vertikale kommst. Keine Zeit mehr für Angst, Respekt und irgendwelche Gedanken, jetzt heißt es handeln. Federnd stößt du dich ab, springst aus dem Liegen mit beiden Beinen aufs Board und der Rausch packt dich. Der Moment der Wahrheit, dein Atem stockt und… du stehst, hast den Take off bei diesem Giganten gemeistert und fegst eine blau schimmernde Wand aus Wasser hinunter.

surfen

Gischt spritzt an dir vorbei, dein Mund steht offen, Respekt und Staunen zugleich aufgrund der meterhohen Walze über dir. Du saust ins Wellental und legst dich konzentriert in die Kurve, als dich der harte Turn auch schon wieder nach oben katapultiert, der brechenden Lippe unangenehm nahe. Ein Blick nach unten offenbart schwindelerregende Höhe, als du auch schon einer Achterbahn gleich nach unten schießt. Im Zick-Zack-Kurs fegst du über die rollende Wand aus Wasser, dein Körper bewegt sich ohne zu denken, während deine Sinne, dein Gehirn auf „Record“ geschalten haben. Eindrücke fließen lassen, aufnehmen und: Enjoy. Glücksgefühle schießen als Feuerwerk der Emotionen in dir empor und dein Körper bebt vor gelebter Energie. Was für ein Feeling, du, das Meer und der Augenblick.

Immer schneller geht die Fahrt und du entkommst nur knapp der über dir brechenden Wellenlippe, während dein Board weite Kurven in der sich aufbäumenden Front zieht.

Das Ende ist nahe, der Strand rückt in eine greifbare Entfernung und mit ihm der Abstand zum Untergrund. Jetzt heißt es Flucht, „aber bloß nicht nach vorne“, warnt dich deine Erfahrung, denn das würde dich, in einem Strudel aus Wasser und Luft, der harten Realität eines Korallen-gespickten Untergrundes näher bringen. „Auf geht’s“, fokussierst du deine Konzentration und ziehst mit deinem letzten Schwung die Welle hinauf, dem Himmel entgegen. Einen schrillen Jubelschrei ausstoßend, durchbrichst du praktisch fliegend, den gerade brechenden Wellenkamm, nur um dann unsanft, aber sicher, kopfüber ins kühle Nass einzutauchen. „Was für ein Ride“, frohlockst du und machst dich zielstrebig wieder an den langen Weg zurück ins Line Up.

Am Abend wartet schon das eiskalte Bier, während man in kameradschaftlicher Runde die besten Stories des Tages austauscht. „Hey Alter, hast du die Welle von mir gesehen. DIE war der Wahnsinn, sag ich dir“, bricht es aus dir heraus. „Klar, aber dein Sturz am Schluss war auch nicht von schlechten Eltern. Wie war die Waschmaschine danach?“, bringt Alex seinen südländischen Charme zur Geltung und zieht dich gutmütig auf. „Und tatsächlich“, fährt es dir durch den Kopf; der Sturz während deiner zweiten Welle hatte es in sich. Beim Take-Off zu weit nach vorne gelehnt und dann sprichwörtlich das Wellental „geküsst“, Board am Schädel und ab in die Walze. Gleich darauf, der Kampf der Giganten: Wirbelndes Wasser, weiße Luftblasen, die einem Jo-Jo gleich vor deinen Augen herum hüpften, nur um dann mit dem Blau des Wassers zu verfließen; schließlich noch du und „Verdammt noch mal“, irgendwo das Board, dem du bloß nicht begegnen wolltest. „Doch das gehört dazu“, erinnerst du dich schmunzelnd an so manche Aktion, mal lehrreich, mal einfach nur idiotisch.

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Der Alkohol fließt reichhaltig und die Stories werden immer wilder. Schließlich fragt ein Kumpel eines surfenden Freundes in die Runde: „Warum macht ihr das? Ich meine, da paddelt man ewig lang durch meterhohe Wellen, damit man dann vielleicht zwanzig Sekunden auf dem Board steht?“ Er hatte den heutigen Tag gelangweilt am Strand verbracht und als leidenschaftlicher Skifahrer unter lauter Surfsüchtigen, ermutigte ihn der Alkohol scheinbar zu dieser Frage. Schlagartige Stille, Blicke kreuzen sich und jeder schaut ihn ein wenig ungläubig an.

„Ich sage dir, was mich persönlich antreibt, genau das zu tun“, antwortest du mit einem Lächeln auf den Lippen. „Jedes Mal, wenn ich dem Ozean nahe bin, fühle ich mich voller Energie. Ich sehe den Gezeiten zu und will nur eines, mich hineinstürzen und ein Teil davon werden. Ich lasse mich darauf ein, voll und ganz, mit jeder Faser meines Körpers, werde ein Spielball der Natur und ordne mich ihren Gesetzen unter. Dieses Gefühl, all dieser Urgewalt so nah sein zu dürfen, mit ihr zu schwimmen, zu tauchen und auch auf ihr zu reiten, zählt für mich zu den schönsten und berauschendsten Momenten meines Lebens. Ich surfe nicht, um ein paar Wellen zu kriegen. Ich surfe, um im Wasser neu geboren zu werden. Es ist eine ständige Herausforderung, eine Dynamik die mich elektrisiert. Es geht nicht nur ums Surfen. Ich könnte den ganzen Tag einfach am Strand sitzen und das Meer beobachten, wie ein Liebhaber die Flamme seines Lebens betrachtet, zärtlich und voller Begeisterung.“ Du drehst daraufhin den Kopf und schaust auf das Meer hinaus. Der Himmel verdüstert sich allmählich und Schaumkronen tanzen auf den langsam hereinlaufenden Wellen. Überall ist Bewegung, während die Abendsonne scheinbar sanft, abermals über die tiefblaue, sich kräuselnde Oberfläche streicht. Entfernt hörst du die Musik der aufpeitschenden Brandung. Es ist ein Gruß, ein Abschied, aber nur für heute, denn morgen ist wieder ein Tag.

The End

Writer: Michael Cerny
Land: 2344 - Österreich
Kategorie: Offene Kategorie

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24 Kommentare zu „The Feeling of Water“

  1. Dr. Vierhapper Martin sagt:

    Toller Text! Gibt das Feeling beim Surfen richtig gut wieder.
    Schafft Fernweh und Sehnsucht nach Sonne, Meer, Wind und Wellen.
    Der nächste Urlaub kommt bestimmt.

  2. Max Röhsler sagt:

    hat den Punkt voll getroffen!

  3. Salome Masghati sagt:

    Wie von Herrn Cerny gewohnt, wird hier sportliche Begeisterung mit Poesie vereint. Einblicke in seine Emotionen bleiben nicht verwehrt, und es steigt die Lust in einem auf, sich auf die Wellen zu stürzen. Sehnsucht – Fernsucht!

  4. Julia Röhsler sagt:

    Wow, dieser Text macht auch einem “Nichtsufer” Lust zum Surfen. Zum Glück startet da jetzt das Frühjahr, den selben Text im Herbst gelesen würde einem zum Verzweifeln bringen! Sehr gelungen!!!

  5. Philip sagt:

    Ich als “Noch-nicht-Surfer” habe durch diesen Text nun Gänsehaut und Lust bekommen auch anzufangen. Gratuliere dem Verfassser!!

  6. Philip sagt:

    Ich als “Noch-nicht-Surfer” habe nun Gänsehaut bekommen und habe Dank dem Text die Intention nun auch zu beginnen…..Gratulation an den Verfasser!

  7. Georg Distl sagt:

    Eine sehr packend und mitreisend erzählte Story. Ich könnte regelrecht den kühlen Meereswind spüren und das salzige Meerwasser schmecken……..gefällt mir echt wahnsinnig gut !!!!!!

  8. Elisabeth Thum sagt:

    Wow! Super geschrieben!
    Ich war noch nie surfen und werde nie surfen – aber seit ich diesen Beitrag gelesen habe, verstehe ich und spüre ich, dass Surfen zur Passion werden kann!

  9. Dr.Kurt Cerny sagt:

    Als Wassermensch, der die Urgewalt dieses Elements nur zu gut kennt, bewundere ich
    alle Surfer wie sie scheinbar spielerisch mit dem Wasser umgehen und es für ihre
    Lebensfreude verwnden , ein toller Beitrag ,der Lust auf mehr macht

  10. Ruth Cerny sagt:

    Ganz toll geschrieben. Man fühlt sich hautnah dabei und kann die Begeisterung selbst
    spüren. Ich werde nie surfen gehen, aber seit diesem Artikel kann ich das Herzblut für
    diesen Sport verstehen.

  11. Amela sagt:

    Die Lust auf Abenteuer, Seeluft & Surfen wird wunderbar geweckt. Super geschrieben!!!

  12. Christine Falow sagt:

    Wow, I never surfed but now I am temped to try. Thank you.

  13. ernst blaha sagt:

    bin zwar ein “Segler” aber das reizt mich zum “Surfer”zu werden, sehr ansprechend

  14. Dino Mehmeti sagt:

    was für ein Surf-Gefühl…Wellen ich komme!!!
    Echt toll

  15. Schreckenstein Alfred sagt:

    Beim Lesen dieses Textes konnte ich als ehemaliger Windsurfer regelrecht den Wind, die Wellen, die Sonne und natürlich das Salzwasser und die Emotionen am eigenen Leib mit aufsteigender Gänsehaut spüren.
    Dieser Beitrag animiert mich alten Hasen, doch vielleicht wieder auf ein Board zu steigen. Wie von Michael gewohnt vereint er seine fachlichen Berichte mit viel Poesie.
    Ich wünsche mir mehr solcher Reiseberichte.

  16. Wolfgang Huf sagt:

    Ein großartiger Text! Ich war zwar gerade Schifahren und hätte durchaus gerne mehr davon, allerdings weckt dieser Text das Bedürfnis auf einem anderen Aggregatzustand des Wassers dahinzugleiten!

  17. Schreckenstein Alfred sagt:

    Beim Lesesn dieses Textes konnte ich als ehemaliger Windsurfer regelrecht den Wind, die Wellen, die Sonne und natürlich das Salzwasser und die Emotionen am eigenen Leib mit aufsteigender Gänsehaut spüren.
    Dieser Beitrag animiert mich alten Hasen, doch vielleicht wieder auf ein Board zu steigen. Wie von Michael gewohnt, vereint er seine fachlichen Berichte mit viel Poesie.
    Ich wünsch mir mehr solcher Reiseberichte.

  18. lukas sagt:

    Schön wenn ein Sportler so emotional bei der Sache ist und das noch so gut in Worte fassen kann. Das ist ja weniger eine Geschichte als eine Hymne ans Wellenreiten.

  19. Katharina Lackmayer sagt:

    Der Beitrag nimmt einen mit auf eine Reise in die Welt der Wellen, in den Ozean. Gleichzeitig spürt man die Gegenwart des Verfassers, seine Welt, seine Gefühle. Der Text ist mitreißend und anschaulich zugleich. Die Ästhetik in der Sprache ist in jedem Satz wiedergespiegelt. Bin beeindruckt!

  20. britta sagt:

    ein toller mitreissender artikel – macht lust auf mehr

  21. Gabriela sagt:

    Ich habe noch nie gesurft und mich immer gewunder, was denn so interessant daran ist.
    Nachdem ich diesen Artikel gelesen habe verstehe ich die Passion. Ich konnte mich durch deine Beschreibung richtig in das Herz und die Seele des Surfers versetzten.

  22. Stefan Rippel sagt:

    Ein echt cooler Bericht! Wenn man Surfer ist, will man sofort nach Bali, wenn man keiner ist, will man unbedingt einer werden;). Man kann jede Welle spüren…!

  23. iringó sagt:

    Ein toller Bericht mit viel Leidenschaft, der diese auch in anderen zu wecken vermag!

  24. josi sagt:

    durch die sprache eingetaucht in diese welle der begeisterung.schöne schilderung, die mich mitgenommen hat an das andere ende der welt. werde demnächst das erste mal surfen und freu mich nun umso mehr darauf.

Surfhund

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