The Search
von admin
… rideable Riverwave in Amstetten? Montag 11. Mai 2009, der letzte Surftrip ist schon wieder ein bissal her, die Gedanken bewegen sich um Wasser, Strand, Boards und wie man denn bald mal wieder ein bissal Surffeeling inhalieren könnte. Man probiert den Wakeboardlift aus macht Spass… aber es hat sich etwas anderes in meinem Kopf festgesetzt, Flusswellen surfen. Durch andere Surfkollegen aus Graz oder dem fernen München (Fabi ich komm bald….), natürlich auch dem Internet wurde dieser Virus übertragen und arbeitet sich seit mehr als einem Jahr zu meinem inneren Schweinehund
vor. Man hört halt immer davon, kommt aber als Niederösterreicher respektive Wochenendwiener dann offensichtlich doch nicht wirklich damit in Kontakt. Gefährlich soll es sein, am besten bei Hochwasser uswusw…

Ein bissal peinlich mit Helm und so… aber man kennt sich halt no net aus
[©Surfhund]
Am Montag war es dann soweit, Board, Neo, Booties und Fahrradhelm (weil Angst) waren schon mal sicherheitshalber dabei beim joggen hat man eine kleine Welle ausgemacht die man abchecken will. Was fehlt? Ok man braucht ein Seil mit Trapez, hat man in Videos gesehen also auf zum Baumarkt und fertig! “Das Virus hat den Inneren Schweinehund erreicht und besiegt …” Also auf zur “Wave”, Matthias, verantwortlich für Seil und Kamera wurde an dem Tag ein wenig überrascht, was sich nur in nicht optimalem Schuhwerk niedergeschlagen hat. Also zur Action, eingestiegen sind wir gleich mal viel zu weit oben, war zwar ein angenehmer Einstieg aber bis ich in die Nähe der Welle gekommen bin waren meine Kräfte hinüber. Das ständige ausgleichen der Verwirbelungen und ein zukleines Brett bzw. zu langsame Strömung zwangen mich dazu eine Pause einzulegen. Beim ersten richtigen Versuch wurde ich noch vor der Welle von einer Turbulenz erfasst und weggespült, einer der Gründe war hier auch, dass unser Seil a linken Ufer befestigt war und man somit ein wenig fighten muss um nach rechts zur welle zu kommen.
Beim 2. Versuch hats dann halbwegs geklappt, die Welle ist halt sehr klein und wird bei diesem Wasserstand keine grossen Manöver zulassen. Aber man konnte schon fühlen, dass es ein wenig bergab geht, die Spannung am Seil wurde weniger aber leider war der Fokus aufs Seil noch zu groß. Fazit, ein Versuch geht sicher noch mit einem etwas voluminöseren Brett, hier war ein Santa Cruz Pumpkin Seed 5′10″ Epoxyboard im Einsatz. Soviel von der ersten Riversearch Mission, ich hoffe es folgen bald weitere denn Spass hats gemacht und ein bissal Adrenalin und Abenteuer war auch dabei;) Euer Surfhund
Nachtrag:
Seit dieser Artikel entstanden ist ist ein bisschen Zeit ins Land gegangen und an hat ein bisschen mehr Erfahrung mit Flusswellen sameln können. Aus dieser neuen Perspektive kann ich nur sagen…. die Welle ist ein Schaß
Wird es nie zu was bringen, es wird noch irgendwann mal einen Versuch mit einen größeren Brett geben, das andere war definitiv zu klein. Aber der Spot hat kein Potenzial, man wird nie darauf turnen oder irgendwelche Manöver machen können. Gott sei Dank haben wir schon die eine oder andere Alternative ausfindig gemacht.





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